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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Eluveitie sind die letzte Pagan-Band des ersten Tages

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Eluveitie

Die Schweizer führen sicherlich schon seit einiger Zeit die oberen Zehntausend der Pagan-Liga mit an. In rotes Licht getaucht, betritt als erstes der Zuständige für das Schlagwerk die Bühne. Mit hochgerissenen Armen erntet dieser die ersten freudigen Begrüßungsrufe. Nach und nach ziehen auch die übrigen sechs Kollegen einher. Neben der klassischen Standardinstrumentierung Gitarren, Schlagzeug und Bass kommen noch weitere besondere Instrumente hinzu: Flöten, eine Sackpfeife, eine Mandola plus Fiedel sowie ein Hurdygurdy ergänzen den folkloristischen Sound. Es sollte keine zwei Takte dauern und der Rasta-mähnige Sänger Christian Glanzmann inmitten seiner sechs Mitstreiter nimmt das feierwütige Volk sofort an die Zügel.

Der Party- und Tanzwahnsinn setzt sich unwiderruflich fort. Die Masse kocht und es brodelt gewaltig in der Hexenküche. Die Dame Anna Murphy, welche zugleich das Hurdygurdy bedient, wird mittlerweile verstärkt als Sängerin eingesetzt. Auch wenn es sich um zumeist sehr einfach gestrickte, schlichte Melodielinien handelt, so präsentiert sie doch ihren Klargesang mit einem besonderen, höchst emotionalen Ausdruck und vermittelt damit ein äußerst authentisches und ursprüngliches Gefühl. Auch kreischende Laute entspringen der doch recht zierlichen Gestalt, um damit die Growls und die Schreie von Herrn Glanzmann zu unterstützen, welcher mit Elan über die Bühne fegt. Der Gesang und die Chöre klingen voluminös und stets druckvoll. Flottes Geknüppel kommt bei Eluveitie genau so gut wie die etwas ruhigeren Momente, die einen auch mal innehalten und den Gefühlen ab und zu freien Lauf lassen. Dies ist aber bei dem verrückten Volk vor der Bühne keineswegs der Fall. Der rasende Mob erweist sich als höchst energiegeladenes Nachtschattengewächs, das wohl mit etwas zu viel Energy-Drinks statt mit Wasser begossen wurde.

Bei „Inis Mona“ sowie dem darauffolgenden „Slanias Song“ ertönen mächtige Publikums-Chöre, nicht nur aus den vorderen Reihen. Hier herrscht eine ganz besondere Verbindung und Atmosphäre zwischen den Fans und ihren Helden. Fortwährende Jubellaute und Pfiffe geben sich die Hand und die Stimmung scheint ins Unendliche überzukochen. Die zweite und gleichzeitig letzte Gruppe aus dem folklorischen Bereich des gesamten Festivals sollte wohl noch einmal richtig heftig ausgekostet werden, bevor es schon bald in thrashigere Gefilde übergeht. Eine allerletzte Brise Pagan weht mit „Havoc“ über das Land und der Nebel zieht abschiednehmend über die strahlenden Häupter. Zum Abschluss fliegen einige Sticks und Wasserflaschen als kleines Dankeschön von oben herab und mit einer großen ehrwürdigen Verneigung vollendet das Septett das beeindruckende Finale.

Setlist:

  • Helvetios
  • Luxtos
  • Neverland
  • Rose
  • Meet The Enemy
  • Kingdom
  • Inis Mona
  • Slanias Song
  • Dome
  • Uxellodunon
  • Dominion
  • The Siege
  • Atesia
  • Uprising
  • Havoc
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