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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Brutal Truth haben noch lange nicht genug

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Brutal Truth

Bisher noch pünktlich nach Spielplan eröffnen die Veteranen von Brutal Truth um 17.10 Uhr die  brachiale Show. Mit ihrer Anwesenheit genießen sie auf dem Metal Invasion wohl einen Exoten-Status. Vielleicht geht es ja auch deshalb so hoch her? Damit bietet das Quartett ein ziemliches Kontrastprogramm zur vorangegangenen Darbietung. Einen ultra-fetten Sound liefern diese vier etwas  älteren Herren und wissen die Grind-Meute zu mobilisieren.

Dicht besiedelt gestaltet sich der Bereich vor der Bühne, zwar nicht mehr ganz so üppig wie bei den Vorgängern, jedoch befinden sich immer noch gut einhundert Grindhungrige verteilt auf dem Gelände. Diese lassen sich von dem walzenden Sound so richtig hartkochen. Apropos kochen: Die Temperaturen gehen mittlerweile nun doch langsam aber sicher etwas zurück, vor allem auf dem Zuschauerplatz gibt es zunehmend angenehmere schattige Flächen. So können Brutal Truth ihre brutale Wahrheit den Leuten so richtig um die Ohren zimmern. Der verrückte Schlagzeuger wirbelt seine Stöckchen gen Himmel, als hätte sein letztes Stündlein geschlagen. Er scheint ein kleines wildes Teufelchen zu sein und malträtiert mit psychopathischen Grimassen seine bedauernswerte Unterlage. Dieser liefert mit unter anderem jazzigen Ausbrüchen eine insgesamt qualitativ hochwertige Drum-Arbeit ab.

Durch Zeichen wollen die Herren an der Front nun verständlich machen, dass die Monitore nicht mehr funktionieren. Der schwarz-grau bärtige, korpulente Sänger Kevin Sharp zückt unvermittelt ein abgestecktes Kabel, wirbelt es mit seinem dazu passenden Cowboy-Hut lassoartig durch die Luft und man sieht ihn dabei förmlich auf seinem Grind-Pferd durch die Prärie reiten. Die Techniker haben die Situation mittlerweile erkannt und ein Fachmann prüft das Leck im Sound. Zuerst scheint es zwar, als wäre das Problem gelöst, jedoch muss der Techniker noch ein zweites Mal anrücken und erst danach befindet sich alles wieder im grünen Bereich. Die Gruppe vor der Bühne schaut zwar immer noch recht interessiert drein, jedoch wirkt das Ganze im Verlauf der vierzig Minuten Spielzeit zum Ende hin doch ein wenig eintönig. Am durchweg extrem fetten Sound gibt es allerdings nix zu meckern.

Setlist:

  • Birth Of Ignorance
  • Stench Of Prophet
  • Sugar Daddy
  • Get A Therapist
  • Malice
  • Simple Math
  • End Time
  • Fuck Cancer
  • Celebratory Gunfire
  • Small Talk
  • Evolution Through Evolution
  • Branded
  • Addicted
  • Godplayer
  • Walking Corpse
  • Collateral Damage
  • Denial Of Existence
  • Time
  • Ill Neglect
  • Choice Of A New Generation
  • Glide
  • Gut Check
  • I See Red
  • Dementia
  • KAP
  • Vision
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