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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Außergewöhnlich: Annihilator

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Annihilator

Die Kanadier von Annihilator, welche sich die Bedeutung „Vernichter“ regelrecht auf den Leib geschrieben haben, eröffnen zwar etwas verspätet, aber dafür umso dynamischer ihre Late-Night-Show. Bereits 1984 durch Jeff Waters ins Thrash-Metal-Leben gerufen, hat während der vergangenen fast 30 Jahren Bandgeschichte ein nahezu unvergleichlich großer Durchlauf an Besetzungswechseln stattgefunden. Daneben verstärkt nichtsdestotrotz bereits seit mittlerweile zehn Jahren, was auch in Waters Ansage extra betont wird, Zweitgitarrist Dave Padden den Sound mit seinem ebenso spektakulären Saitenspiel sowie einem ausgesprochen perfektionierten Gesang.

Die drei platzierten Mikros werden intensiv genutzt und das dritte im Reigen von Bassist Alberto Campuzano nicht minder gekonnt bedient. Dabei ertönen unter anderem auch exzellente dreistimmige Klargesänge, atemberaubend, stimmgewaltig und dazu äußerst professionell präsentiert. Das Gelände ist weiterhin dicht gefüllt und die vier großartigen Musiker ernten für ihre Topleistung durchweg verdient frenetischen Applaus. Im Publikum sichtet man haufenweise Fäuste durch die Luft fliegen. Von groovig bis flott über rasend bieten die Meister des Thrash von Anfang bis Ende ein abwechslungsreiches Soundgebilde. Treibende, dynamische Parts inklusive anspruchsvollen, oft extrem filigranen Gitarrenläufen, raffinierten Licks mit diversen Disharmonien gespickt, dazu die passend schräg aufgesetzte, urkomische Mimik von Waters, erzeugen in der Summe eine überwältigende, irre Show.

Natürlich dürfen auch ausgiebige, ausdauernde Soli im Programm nicht fehlen. Posen, synchrones Headbanging und intensives Über-die-Bühne-fegen bedeutet ebenso Programm. Das Set verklingt wie im Zeitraffer. Zum krönenden Abschluss leiten stampfend rockige Rhythmen in Verbindung mit heftig schreddernden Gitarren nach gut 80 Minuten sensationeller und kurzweiliger Unterhaltung Annihilators wohl bekanntesten Klassiker ein: „Alison Hell“.
 
Setlist:

Smear Campaign
King Of The Kill
No Way Out
Clown Parade
Time Bomb
Ultra Motion
Set The World On Fire
W.T.Y.D.
No Zone
Fiasco
Stonewall
Fun Palace
In Command
Alison Hell

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