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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Dynamisch: Soilwork

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Soilwork

Die schwedischen Melodic-Deather Soilwork machen ihre Aufwartung als Co-Headliner des heutigen Abends. Das Sextett startet mit einer Wahnsinnsdynamik, die ihresgleichen sucht und den hier Anwesenden unversehens einen gewaltigen Stromschlag verpasst. Die Drums klingen extrem nach vorne gemischt, dafür könnte allerdings der cleane Gesang doch etwas kräftiger sein. Beeindruckende, intensive Lightshows fluten die Stage. Gesten, Mimik und Bewegung des Fronters  Bjørn Strid wirken sehr heftig und übertragen eine besonders starke Ausstrahlung. Die gesamte Truppe posiert, was das Zeug hält. Abwechslung von Melodie und Härte bringen eine spektakuläre Dynamik mit sich, in dicht wattierter Atmosphäre verpackt – hier sind wahrlich großartige Künstler am Werk.

Die ansprechenden Kompositionen kommen live noch um einiges deftiger und umso leidenschaftlicher daher, was ein bloßes Digi-Exemplar in dieser Form kaum zulassen könnte. Der Drumsound bewegt sich leider bis auf weiteres etwas zu stark im Vordergrund und zertrümmert bösartig vor allem die emotionalen, äußerst tiefgängig wirkenden cleanen Vocals, welche dadurch bedauerlicherweise ziemlich absaufen. Erst nach der Hälfte der Spielzeit kann sich das Ganze in ein optimales Verhältnis einpegeln. Der Meister an den Knüppeln, Dirk Verbeueren, seit 2004 mit am Start, treibt seine Mitstreiter allerdings sehr schwungvoll voran und legt einen überdimensionalen Drive an den Tag.

Bassist Ola Flink, zappelt, seinem Namen gerecht werdend, wie verrückt durch die Gegend, als hätte man ihn an eine Starkstrom-Steckdose angeschlossen. Breakdance-artige Bewegungen scheinen wohl auch eine seiner Lieblingsbeschäftigungen zu sein. Treibende, zackige, groovige, oft außergewöhnliche Riffs verbinden sich mit einer toll präsentierten dynamischen Show. Die Fans zeigen ihre Begeisterung durch tosenden Applaus und lautstarken, freudigen Zurufen. Vor allem Hits wie „Weapon Of Vanity“ und „Follow The Hollow“ werden euphorisch abgefeiert. Eine hervorragende Lightshow unterstreicht zu jeder Zeit dieses grandiose Szenario.

Setlist:

Intro / Momentary
Average Stalker
Overload
Weapon Of Vanity
Spectrum
Follow The Hollow
Parasite Blues
Tongue
Transition / Nerve
Let This River
Misanthrope
Rise Above
Late For The Kill
Stabbing The Drama

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