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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Back To The Roots: Morgoth

Zum Thema

Morgoth

Nach zwanzigminütiger Umbaupause stehen auch schon die vor knapp drei Jahren wiederauferstandenen Old School Death Veteranen von Morgoth in den Startlöchern.

Der Sound mit einem dunkel deftig verzerrten Bass kommt von Anfang an ultrafett daher. Doomige Passagen wechseln sich fleißig mit Death- und Thrash-Parts ab. Eingetaucht in mal gelb-blaues Licht zu Beginn, später kaltes weiß-blau, wirkt die Stimmung atmosphärisch ergreifend. Die vier Mannen um Fronter Marc Grewe zeigen trotz ihres älteren Semesters viel Esprit und Spielfreude. Man merkt ihnen definitiv ihre musikalisch hochentwickelte Reife an. Mal schleppend, ab und zu flotter im Takt geht es auf der Bühne hoch her. Vor dem „morgothischen“ Geschehen hat sich die Zuschaueranzahl im Vergleich zu Ektomorf zwar kaum verringert, allerdings gibt es weniger Mosh- und Pogo-Pits zu verzeichnen, dafür umso mehr aufmerksam lauschende Ohren und interessierte Gesichtsausdrücke.

Marc, mit Kaffeewärmer auf dem Haupt, kreischt und grunzt aus tiefster Seele und wirkt mit absolut authentischer Leidenschaft. Eine ganze Menge alter Klassiker – vorwiegend aus ihren früheren Werken „Cursed“ und „The Eternal Fall“ – werden aus dem Nähkästchen geholt und man fühlt sich an mancher Stelle gut zwei Jahrzehnte zurückkatapultiert in die naturbelassene, derbe Death-/Thrash-Ära der Neunziger. Alles wirkt sagenhaft ursprünglich und megafett. Es herrscht eine besonders intensive Atmosphäre. Fäuste bewegen sich heftig und mehrfach im groovigen Takt. Mit „Pits Of Utumno“ gehen Morgoth nach ihrem fast einstündigen und absolut überzeugenden Gig in die Geschichte des Metal Invasion ein.          

Setlist:

Intro
Body Count
Exit To Temptation
Unreal Imagination
Resistance
Suffer Life
White Gallery
Under The Surface
Sold Baptism
Burnt Identity
Isolated
Pits Of Utumno

Seite
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