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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Tornado-Alarm: Ektomorf

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Ektomorf

Um sieben eröffnen Ektomorf ihr Kampfgeschwader mit der „Black Flag“. Bereits zu den ersten Takten geht der aufgeheizte Mob energiegeladen in die Vollen. In Sekundenschnelle bildet sich ein tornadoartiger Moshpit, so dass alles bisher noch Vorhandene in ultrastaubigen Nebelbänken verschwindet. Die Meute rastet aus! Das Gelände ist dicht gefüllt und die Ektomorf-Abhängigen stehen kurz vor der unaufhaltsamen Explosion. Die Securitys im Fotograben haben sichtlich zu tun, den eigentlich relativ stabilen Stahlzaun aufrecht zu erhalten, da die Wildgewordenen diesen mehrmals mit enormer Kraft einzureißen drohen. Der gewaltige Groove lässt unweigerlich niemanden kalt. Und es dauert gar nicht lange, schon ist das komplette Festival-Gelände in eine überdimensionale Staubwolke gehüllt, so dass die Sonne bereits vor ihrem in Kürze anstehenden Untergang schon jetzt hinter einer dichten apokalyptisch wirkenden Nebelwand verschwindet. Die noch verbliebenen einzelnen Strahlen kämpfen sich schleierartig und mit nahezu mystischem Charakter durch das schier undurchdringliche Grau.

Mit dem typisch fetten mega-verzerrten Bass-Sound hüpft Szabolcs Murvai locker flockig wie eine Feder auf dem bebenden Untergrund. Der Prügelknabe, Gergely Tarin, erzeugt einen wuchtigen, polternden, alles zermalmenden Groove – die Menge tobt. Mehr geht nun wirklich nicht. Der tosende, immer mehr in der düsteren Staubwolke verschwindende Pit dehnt sich schemenhaft auf gut und gerne vierzig Quadratmeter aus. Die Rufe von Zoltan dringen ergreifend hindurch, jedes einzelne Wort wird unterwürfig erhört und der Mob antwortet in frenetisch voluminösen Chören. Der bösartig tief verzerrte Bass bietet eine wuchtige gnadenlose Basis. Der tosend treibende Drummer spurtet ohne Ende und der Rest der Mannschaft lässt sich wie von einem mächtigen Fluss mitreißen. Ob Midtempo- oder rasende Parts, beides funktioniert bestens. Auch wenn sich Ektomorf seit ihrem fast zwanzigjährigen Bestehen zwar nicht gerade merklich weiterentwickelt haben, so stellen sie doch eine sagenhaft professionelle Live-Macht dar und setzen ihrem Werk definitiv einen eigenen Stempel auf. In Verbindung mit ihren insgesamt sehr eingängigen Kompositionen erzeugen sie einen Sog, der kaum jemanden entkommen lässt. Mit „Outcast“ beenden die vier Ungarn ihr actiongeladenes Abenteuer und hinterlassen eine Spur der Verwüstung.

Setlist:

Black Flag
Unscarred
Gipsy
Show Your Fist
I´m In Hate
Set Me Free
War Is My Way
Leech
United Nations
Last Fight
I Know Them
I Choke
Outcast

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