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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Energie pur: Hatesphere

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Hatesphere

Ein sanftes, warmes, entspanntes Intro läuft aus der Dose, als zuerst der Drummer, danach der Bassist und im Anschluss die zwei Gitarristen des dänischen Himmelfahrtskommandos Hatesphere die Bühne entern. Groovige Rhythmen gesellen sich durch die Musiker hinzu, um ihrem Frontmann Esse den Einzug würdig zu gestalten. Nach einer kurz geshouteten Ansage rast dieser sogleich wie wild im Zick-Zack-Kurs zwischen den vier Kollegen hindurch und mit „The Beginning And The End“ lässt es sich schon mal donnernd und groovig zugleich starten. Trotz der zermürbenden Hitze schütteln die Herren ihre Mähnen, was das Zeug hält, sogar Esses kurze Stoppeln geraten in Wallung.

Die Spielfreude ist offensichtlich, die beiden Gitarristen Pepe und Jakob strahlen um die Wette. Es dauert nicht lange, um die vorderen Reihen gänzlich zu vereinnahmen. Ultraschnell kommt Bewegung in den Mob. Die Bassdrum ist laut und stark nach vorne gemischt. Der Schlagzeuger Mike drischt auf seine Felle ein, als wolle er die Band samt Inventar in Grund und Boden versenken. Auch eine Ansage in sympathisch akzentuiertem Deutsch lässt Esse verlauten und ruft: „Seid Ihr heiß? Das nächste Lied heißt: ,Let Them Hate‘!“ Seine intensive Mimik mit brutal grimmig und zugleich witzigem Gesichtsausdruck wirkt heftig und unnachahmlich. Eigentlich erübrigt sich die Frage – das Publikum geht voll ab und steht wahrscheinlich kurz vor einem Hitzschlag.

Die Bassdrum knüppelt durchweg wie ein niederschmetternder Donnerschlag. Der Sound kommt insgesamt stark basslastig daher. Es holtert und poltert, doch die Melodielinien der Saitenfraktion stechen trotzdem noch relativ gut hervor. Esse bewegt sich kämpferisch ausdauernd und powervoll in gleißendes Sonnenlicht gehüllt. Energiegeladene Hochspannung herrscht bis zum bitteren Ende von „Sickness Within“. Sturmartig reißen die Fans noch ein letztes Mal jubelnd die Arme nach oben und es gewittert tosenden Applaus. Dafür hat sich die Volksfront die segelnden Plektren wohl redlich verdient. Zum Abschluss begibt sich Esse noch einmal in den Bühnengraben und verabschiedet sich persönlich händeschüttelnd von sämtlichen Fans.

Setlist:

Intro
The Beginning And The End
Deathtrip
500 Dead People
Floating
Resurrect With A Vengeance
Roxette Intro + Hate
Let Them Hate
Drinking With King Of The Dead
Sickness Within

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