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Metal Invasion Open Air 2013

Metal Invasion Over Paradise

Sole Method tragen das schwere Erbe eines Openers

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Für das erstmalig in Österreich stattfindende Metal Invasion hat man sich in der Tat ein wunderbar idyllisches Fleckchen Erde auserwählt. Dies befindet sich auf dem ehemaligen Kaltenbach-Open-Air-Gelände am Rande von „Spital am Semmering“, in der schönen Steiermark gelegen. Umrahmt von einer herrlich dicht bewaldeten Gebirgswelt öffnet das Festival am Donnerstag seine Campingground-Pforten. Am Empfang gibt man sich äußerst geruhsam und entspannt. Da es dieses Mal kein offizielles Warm-Up wie zu früheren Kaltenbach-Open-Air-Zeiten gibt, feiern die bereits in großer Anzahl angereisten Besucher eben schon mal ihre eigene private Aufwärm-Party. Nach ein paar Mützchen Schlaf steht man also dann schon wenige Stunden später wohlvorbereitet in den Startlöchern.

An diesem herrlich sonnigen Metal-Invasion-Freitag öffnen pünktlich um 12.00 Uhr die Tore zum Festivalgelände. Dieses umfasst geschätzte tausend Quadratmeter und präsentiert sich von einladenden hohen Nadelwäldern flankiert, die den ganzen Tag über stets ein wenig Schatten bereithalten. Vor dem Eingang befinden sich einmal ein großer Verköstigungs-Stand, welcher unter anderem leckere Schnitzelsemmeln, Pommes und weitere Köstlichkeiten für das leibliche Wohl anbietet. Dazu gesellt sich eine Getränketheke sowie diverse Merchandise-Zelte. Direkt am Eingang gibt es den Merch vom Metal Invasion sowie kontinuierlich die Artikel der aktuell aufspielenden Bands. Inmitten des Festivalgeländes kann man an zwei weiteren Pavillons seinen Durst stillen. Die extra große Bühne, mit einem wuchtigen technischen Paket ausgestattet, ob es nun die Sound- oder auch die Lichtanlage betrifft, bietet den Darstellern eine enorme Bewegungsfreiheit sowie einen ultra top geladenen Sound. Monitorboxen gibt es zur Genüge. Was sich im Laufe des Wochenendes zunehmend zeigt, ist die professionelle Arbeit am Mischpult. Hier handelt es sich um ein erfahrenes Expertenteam, das die Sache zu jeder Zeit absolut im Griff behält. Auch die Techniker auf der Bühne reagieren äußerst fix und lösen schnell und unkompliziert eher selten auftretende Probleme, aber dies nur mal kurz vorab dazu.

Freitag, 2. August

Sole Method

Um 13.00 Uhr stehen dann Sole Method vor der (un-)ehrenvollen Aufgabe, die heiße metallische Invasion ins Rollen zu bringen. Nach dem ersten Song erfolgt eine kurze Begrüßung. Mit sichtlicher Spielfreude präsentieren die vier Herren ihren modernen Melodic Metalcore vor einer noch recht kleinen Schar von Metaljüngern - circa zwanzig direkt vor der Bühne und etwa nochmal so viele etwas zurückhaltender weiter hinten verteilt. Dort herrscht zu dieser mittäglichen Uhrzeit im Gegensatz zum Bühnengraben hin wenigstens noch ein wenig angenehmer Schatten. Das Thermometer zeigt zu diesem Zeitpunkt bereits hochsommerliche 30 Grad und sollte wohl im Laufe des Tages noch einige Grade nach oben spazieren. Die Bühne ist im Moment noch zum Vorteil der Musikschaffenden platziert. Nach Song Nummer drei hört man schon mal ordentlich Gegröle nicht nur von, sondern auch vor der Bühne. Der Sound kommt bereits von Anfang an perfekt abgemischt daher.

Soul Method prügeln ihr Set recht schwungvoll treibend und zackig herunter. Zu jeder Zeit herrscht Bewegung auf der Stage. Kraftvoll und sportlich agiert der Fronter und kann bereits zu dieser frühen Stunde und trotz brennender Hitze das Volk bei Laune halten. Die Bediener von Bass und Gitarre werkeln locker flockig an ihren Saiten. Das Posen, die Shouts sowie Growls wirken eins mit der Rhythmusfraktion. Es kommen zwar nicht mehr allzu viel Interessierte hinzu, jedoch gibt es auch kaum Verluste zu vermelden. Die vierköpfige Mannschaft zeigt trotz enormer Hitze keinerlei Ermüdungserscheinungen. Auch die ersten Arme erheben sich.

„Geht noch Metal rein?“ ertönt die Anfrage an die Anwesenden und die Antwort kommt prompt in Form von positivem Gegröle. Erste schwingende Häupter gibt es bereits zu sichten. Aus einer handvoll Leuten bildet sich, siehe und staune, auch schon etwas, das als kleiner Moshpit durchgehen könnte, welcher zumindest schon mal ein winziges Häufchen an Staub aufwirbelt. Zwei Songs befinden sich nun noch im Repertoire. Nach und nach gesellen sich doch noch ein paar Leute hinzu. Fazit: Trotz etwas schwieriger Position doch ein recht gelungener Start ins heiße metallische Wochenende.

Setlist:

  • Intro
  • The Way Of The Descent
  • Suicide Is Painless
  • Blasted And Broken
  • Go Sick
  • Revelation Mine
  • What It´s Like To Be A Machine
  • Echoes Of The Dark
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