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Metal Invasion Chapter 4 Festival

Ein Hammerbilling lässt Passau beben

Eluveitie

Für jeden der meint, sich nach dem Gig der Österreicher Belphegor etwas ausruhen zu können, kommt schlagartig die ernüchternde Wahrheit: Die folgende Band ist Eluveitie, der Metalexport aus der Schweiz schlechthin seit Celtic Frost. Ausruhen ist also nicht drin. Die Setlist der Pagan-Folk-Metalband ist mit Hits gespickt und so verwundert es kaum, dass Willi und sein Security-Team schon ab den ersten Takten des ersten Liedes zu tun bekommen. Die Band präsentiert sich gut gelaunt. Der charismatische Chrigel und die zwei Mädels, die zuletzt einen kleinen Abstecher in Richtung Piraterie, nämlich zu Swashbuckle, unternommen haben, sind so quirlig unterwegs, dass es eine Freude ist zuzusehen. Einen der absoluten Überknaller hat die Band fast an den Beginn des Sets gepackt. Schon als zweiter Titel erklingt „Bloodstained Ground“. Zu diesem Titel sei mir ausnahmsweise ein persönlicher Kommentar erlaubt: Zu „Bloodstained Ground muss ich moshen. Das geht nicht anders. Hat schon einmal jemand versucht, wild moshend Fotos zu machen? Das war echt eine Zwickmühle. Zurück: Eluveitie haben das Gaspedal festgeschweißt, denn mit „Grey Sublime Archon“ geht es gleich mit Vollgas weiter. Das erste Mal etwas ruhiger wird es mit „Inis Mona“. Da diese Setlist nur aus Highlights besteht, fällt es schwer, Tendenzen aufzuzeigen. Ein weiteres Stück ihres Durchbruchsalbums geben die Schweizer mit „Slanias Song“ zum besten. Der extrem melodiöse Mid-Tempo-Stampfer kommt richtig gut an. In der ganzen Halle verteilt sieht man die Matten kreisen. Und so rockt sich die Gruppe durch ihr Set. Drei Titel des aktuellen Albums „Everything Remains (As It Never Was)“, und zwar „Quoth The Raven“, „Kingdom Come Undone“ und „(Do)Minion“ schließen sich an. Sie werden mit genau so viel Euphorie aufgenommen wie die Vorgängerstücke. Eine kleine bandgeschichtliche Zeitreise wird mit den letzten zwei Stücken, „AnDro“ und „Tegernako“ unternommen. Eluveitie haben wie immer ihr Publikum verzaubert. Wenn eine Band sich so als eine Einheit präsentiert, kann eigentlich nichts schief gehen.

Setlist:

1. Otherworld

2. Bloodstained Ground

3. Gray Sublime Archon

4. Inis Mona

5. Slanias Song

6. Quoth The Raven

7. Kingdom Come Undone

8. (Do)Minion

9. AnDro

10. Tegernako

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