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Metal Invasion Chapter 4 Festival

Ein Hammerbilling lässt Passau beben

Für die Tatsache, dass die Wiederholung des Metal Invasion Festivals in Passau ganz knapp vor dem Aus stand, haben sich die Veranstalter heuer unglaublich angestrengt und wirkliche Top Acts in den Süden der Republik geholt. Diese Anstrengung hat sich auch ausgezahlt. Das Festival war an der Abendkasse ausverkauft. Die X-Point Halle erwies sich als guter Austragungsort, wenngleich auch die Hallenhöhe etwas niedrig ist. Etwas anders sieht es mit dem Campingplatz aus, der auf dem Parkplatz vor der Halle eingerichtet war. Zeltplatzstimmung kam da kaum auf. Die Veranstalter versprechen aber, sich für nächstes eine gute Lösung zu überlegen. Außerdem war Campen bei der Wetterlage und den Temperaturen eh etwas für die ganz Harten. Diese waren aber zur Genüge angereist, denn der Parkplatz war recht gut gefüllt. Als das Festival am Freitag mit kurzer Verspätung seine Pforten öffnet, wartet schon eine ganze Traube Metalheads darauf, eingelassen zu werden.

Full Of Anguish

Den Opening Act bestreiten die Passauer Full Of Anguish. Die noch recht junge Band hat sich einen ganzen Stilmix auf die Fahne geschrieben. Von Thrash über Death, Doom und Progressive erstrecken sich die Einflüsse der Bandmember. Für die kurze Zeit, die Full Of Anguish jetzt auf der Bühne stehen, wirken sie recht geübt. Das erste Stück, „Silent Hill“, ist gut gewählt, denn damit rollt gleich mal eine Dampfwalze durch die schon beachtenswert gefüllte Halle. Die erst seit 2008 live spielende Musikergesellschaft wirkt recht ruhig für die Größe der Veranstaltung. „Soul“, eine ebenso coole Nummer, überzeugt genauso. Die Bayern reißen ihr Set runter, beinahe so routiniert wie eine der großen Bands. Mit „Sudden Death“ und dem selbstbetitelten „Full Of Anguish“ gibt es dann noch zwei echte Hämmer auf die Ohren. Die Passauer rocken!

Setlist:


1. Silent Hill

2. Soul

3. Immune To Fear

4. Run Of The Dead

5. Bayern Porno

6. Sudden Death

7. Full Of Anguish

 

U.G.F.

Als zweite Band entern U.G.F. die Stage. Der Fünfer hat sich unter anderem dem Groove Metal verschrieben und so walzen die Jungs auch gleich los. „Built To Resist“ zerschlägt gleich mal sämtliche Gespräche in der Halle und die anwesenden beobachten das Geschehen auf der Bühne. Und da geschieht einiges. Die Band hantiert wie ein Haufen Irrer. Es macht richtig Spaß zuzusehen. So rockt sich die Underground Groove Front durch „Homebound“, „Betonkrieg“ und „The Underground Lives“. Viel Zeit zum verschnaufen wird dem Publikum nicht gegeben und U.G.F. legen mit dem Crowbar-Cover „Like Broken Glass“ gleich noch einmal kräftig nach. Deutlich ist hörbar, dass die Wurzeln der Band auch im Doom Metal liegen. Die Gruppe aus Süddeutschland und Österreich steht ihren Genrevätern in nichts nach. Die Gitarren- und Bassläufe wallen aus den Lautsprechern und füllen die Halle mit ihrem Groove. Frontschwein Armin brüllt sich die Seele aus dem Leib und macht den Gig zu einem Erlebnis. Mit „Social Behavior“ und „Menschenfeind“ knallen den Zuhörern dann noch zwei Brecher um die Ohren bevor die Bühne für die nächste Band geräumt wird. Eine äußerst ambitionierte Band, die man im Auge behalten sollte.

Setlist:

1. Built To Resist

2. Homebound

3. Betonkrieg

4. The Underground Lives

5. Like Broken Glass (Crowbar-Cover)

6. Social Behavior

7. Menschenfeind

 

 

Darkfall

Aus der Steiermark kommen Darkfall. Die Thrash/Death Metal-Band hat sehr viel Bühnenerfahrung und der charismatische Frontmann Thomas Spiwak kann den Draht zu den Metalheads auf dem Parkett herstellen. Die Thrash-Salven werden den Zuhörern hier nur so um die Ohren gefeuert. Mit „Phoenix Rising“ starten die Österreicher auch gleich mit einem Kracher ins Set. Die drei Axtschwinger spielen äußerst präzise und der Drummer lässt eine Stakkatosalve nach der anderen auf die hungernde Meute los. „Hypochrist“, das auf der Doppel-CD „Through Fiery Times And Beyond“ erschienen ist, rockt ebenfalls wie Hölle. „The Misery“ und „Land Of No Return“ können ebenfalls voll überzeugen. Man merkt der bereits 1995 gegründeten Band die Routine an, die sie bei vielen Konzerten sammeln konnte. Recht witzig ist die Coverversion von Lady Gagas „Pokerface“. Die Österreicher haben den Spagat zwischen Eigenvertonung und Wiedererkennungswert perfekt hinbekommen. Nach nur acht Nummern geht mit „They Are Few“ das Set für Darkfall leider schon zu Ende. Die Band spielt sehr viel live, und wenn man die Gelegenheit dazu bekommt, sollte man sich diese coole Truppe auch ansehen.

Setlist:

1. Phoenix Rising

2. Hypochrist

3. The Misery

4. Land Of No Return

5. Rise To Dominate

6. Peacemaker

7. Pokerface

8. They Are Few

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