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Metal in Werne IV

Sober Truth, Fairytale & Mayze heizen ein

Es ist schön zu sehen, dass sich bei all der Konkurrenz im Ruhrgebiet so eine kleine, feine Konzertreihe wie „Metal in Werne“ trotz geringer Zuschauerresonanz im Bereich zwischen 20 und 30 Fans etablieren konnte und im Dezember zu ihrer vierten Auflage lädt.

Mayze

Los geht es mit einer Performance, die man auf „normalen“ Underground- Metal- Konzerten selten geboten bekommt. Auf der Bühne stehen Mayze, die sowohl mit ihrer musikalischen Darbietung als auch dem Stageacting eine mystische Athmosphäre erzeugen. Die Band ist von Beginn an voll konzentriert und die Trance wird nur durch die seltsamerweise englischen Ansagen der Sängerin Maike durchbrochen.

So hält diese zum Start eine Urne in die Höhe und beginnt sich einer Bauchtänzerin gleich zu dem einsetzenden „Secret Garden“ zu bewegen.  Auch die folgenden Songs werden von ihren grazilen Bewegungen und den mystisch gehauchten Ansagen begleitet. Doch diese wollen nicht so recht zu den eher modern- alternativen Songs passen, die an diverse Bands mit Frontfrauen aus den Neunzigern erinnern.

Wischt man diese Gedanken beiseite, bekommt man eine unterhaltsame Darbietung zum konzentrierten Lauschen geboten. Denn zum Headbangen sind die verschachtelten, mit athmosphärischen Keyboard- Klängen unterlegten Tracks eher weniger geeignet. Also genug Zeit zum Staunen über die kunstvoll gestalteten Gewänder der Bandmitglieder, von denen erwartungsgemäß die bezaubernde Sängerin heraussticht.

Leider bleiben die gerade mal knapp 30 Zuschauer die komplette Show über sehr reserviert und spenden auch nur geringen Applaus. Das hängt vor allem damit zusammen, dass die Fans eher auf traditionellen Heavy- und modernen Thrash  Metal geeicht sind, aber immerhin vor der Bühne stehen bleiben und der Band damit eine Chance geben, die besonders mit den letzten beiden Songs der Show überzeugen können.

Setlist:

Secret Garden
As I Close My Eyes
He
Pounding Dead Heart
Lucid Feathers
Grinning Faces

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