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Metal Franconia Festival 2015

Das kleine Jubiläum wird kräftig gefeiert

Disbelief gestalten eine schummrig-dämmrige Atmosphäre

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Disbelief

Der musikalische Charakter ändert sich mal wieder schwer. Zusätzlich kommen wir am heutigen Freitag nun in der Schiene an, wo die Besucher des Festivals in Kontakt mit Szenegrößen kommen. Disbelief spielen auf und es wird zum ersten Mal voll in der Frankenhalle. Zumindest voller als bisher.
Disbelief fahren die bisher mit Abstand beeindruckendste Show auf dem Metal Franconia Festival 2015. Vom ersten Moment an gibt es voll auf die Mütze und die Musiker zeigen sich engagiert wie immer. Die Truppe ist ja bekannt für ihre ultratighten Auftritte. Das ist heute nicht anders. Vor allem Frontmann Jagger reißt es natürlich. Der inzwischen deutlich grau melierte Hüne macht schon Eindruck, wenn er auf der Bühne das Mikrofon zu Staub schreit. Keinen Deut weniger einsatzbereit zeigen sich die Axtschwinger Alex, Joe und Dave. Für einen Chiropraktiker muss die Action, die auf der Bühne stattfindet, der wahre Alptraum sein. Es wird gebangt, dass die Wirbel krachen.
Auffällig gut im Spiel ist auch Drummer Fabian. Er trommelt sich hinter seinen Kumpanen einen Wolf und wird leider nicht wirklich wahrgenommen, weil es um seine Schießbude meist stockfinster ist. Allgemein denkt sich der Lichtmischer wohl, dass zuviel Licht nur unnötig Strom kostet, denn von einer hell erleuchteten Bühne kann keine Rede sein. Diese schummrig-dämmrige Stimmung passt allerdings gut zu den düsteren Melodien der Hessen. So vergeht der Auftritt wie im Fluge und Disbelief verlassen berechtigt gefeiert die Bühne in Dettelbach. Von den alten Hasen kann man eben immer noch was lernen.

Setlist:

To The Sky
Misery
A Place To Hide
Sick
Navigator
The One
Rewind It All
To Atone For All

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