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Metal Franconia Festival 2015

Das kleine Jubiläum wird kräftig gefeiert

Bei Wrack steht die Musik eindeutig im Vordergrund

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Wrack

Ein gravierender Stilwechsel zeichnet sich ab. Die Bochumer Wrack sind eindeutig der schwarzmetallischen Szene zuzurechnen. Was optisch noch gar nicht so extrem auffällt, wird musikalisch umso klarer. Während des Sets konzentriert sich die Band auf das Musizieren. Alle Lieder haben deutliche Überlänge und dauern um die zehn Minuten. Stilistisch lässt sich die von einem Gastmusiker verstärkte Combo (mit an Bord ist ein Session-Drummer von Iron Kobra) am besten als atmosphärischer Black Metal einordnen. Hier steht die Musik im Wert deutlich vor dem optischen Erscheinungsbild, was die Truppe nicht unsympathisch macht.
Der geneigte Hörer bekommt ein Set voller tiefer und hintergründiger Melodien um die Ohren geprügelt. Hochgradig emotional und mit technischer Raffinesse gehen Wrack zu Werke.  Schon der erste Titel kann überzeugen, aber die große Keule packen die Bochumer mit dem brandneuen, noch unter dem Arbeitstitel „Heilige Flamme“ laufenden, zweiten Stück aus. Als Zuhörer kann man hier minutenlang die Gänsehaut über die Wirbelsäule krabbeln spüren.
Zwei Umstände schmälern allerdings den Genuss. Erstens ist es einfach zu hell in der Halle. So kann sich die düstere Musik der Band nicht wirklich entfalten. Zweitens sind zu wenige Zuschauer in der Frankenhalle, was ebenfalls dazu führt, dass keine wirkliche Stimmung aufkommen kann. Wrack machen das Beste aus ihrer Situation und zelebrieren ihre Musik mit echter Leidenschaft. Damit haben sie sich bestimmt ein paar neue Fans erspielt.

Setlist:

Divide Me
AT: Heilige Flamme
Rot

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