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Metal Franconia Festival 2013

Zeigt euch, Metalfranken!

Mit zwei Sänger gehen DieVersity an den Start

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Der Samstag startet um 15 Uhr. Trotz der relativ späten Stunde für ein Festival scheinen noch sehr viele ziemlich verkatert zu sein. Oder, und das ist wahrscheinlicher, sie genießen die ersten Sonnenstrahlen, die die Szenerie immer wieder auflockern.

Wie auch immer: In der Frankenhalle ist zu Beginn des Spielbetriebs nichts los. Das ist keine gute Ausgangsposition für die ersten Bands.

DieVersity

Die Würzburger DieVersity machen den Einstieg in den Festivalsamstag. Modernen Melodic-Death-Metal hat sich die siebenköpfige Truppe auf die Fahnen geschrieben. Mit Keyboard und zwei Sängern baut die Band mächtige Soundkonstruktionen auf, die schon ihren Reiz haben. Die Songs sind gut arrangiert und die Truppe kann von einigen erstklassigen Musikern zehren. Vor allem der Drummer scheint ein riesiges Naturtalent zu sein.

Die Sängerkombination wirkt, mit Verlaub, kitschig. Diese Zusammenstellung aus Möchtegern-Rockstar und Death-Metal-Growler wirkt schon wieder so gecastet und mit Gewalt zusammengepfercht. Das soll keine Kritik am Talent der beiden Mikrofonisten sein. Ihr Handwerk beherrschen die beiden aus dem Stegreif. Allein der Trend zu Bands mit zwei Frontern mit unterschiedlichen Gesangsstilen plus Keyboard ist momentan beängstigend. Dazu gesellen sich aalglatte, hochtechnische Songs, die zwar kompositorisch, aber nicht mit Herz und Seele überzeugen können. Nach einer viertel Stunde klingt dann irgendwie alles gleich. Die Ausnahme bilden vor allem Drummer Dominik (der Mann hat es echt drauf) und Shouter Bastian, der nicht nur durch seine fetten Growls überzeugt, sondern auch einen sehr sympathischen Eindruck macht.

Fans von Amaranthe, Deadlock und ähnlichen sind mit der Truppe gut beraten. Wer auf emotionale Musik zum abreagieren steht, der wird hier nicht viel Freude haben.

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