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Metal Franconia Festival 2013

Zeigt euch, Metalfranken!

Hypocrisy liefern wie erwartet ein großartiges Finale ab

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Hypocrisy

Das Finale des ersten Abends beim Metal Franconia Festival. Hier ist es. Keine geringeren als Hypocrisy sind angetreten um dem ersten Festivaltag den Todesstoß zu versetzen. Bevor es aber losgehen kann wird erst einmal die Bühne umgebaut. Jede Menge Verstärkertürme werden aus dem Weg geräumt und das komplette Drumset, auf dem bisher alle Bands trommelten, wird abgebaut. Dahinter steht nämlich schon den ganzen Tag die Schießbude der Headliner.

Das Podest, auf dem das Schlagzeug von Hypocrisy steht, wirkt stark wie ein Bauteil aus einem Raumschiff. Komplett aluminiumfarben und aus Lochblech gestaltet macht das Teil einen sehr futuristischen Eindruck. Bei genauem Hinsehen kann man vor der Bass-Drum eine brennende Kerze in einem Glas sehen. Diese brennt für Mortifier.

Die Halle ist fast voll und ungeduldig warten die Fans auf die Band. Lautstark werden die Musiker immer wieder auf die Bühne gerufen.

Plötzlich ist es dann so weit. Das Licht geht aus und Nebel wabert über die Spielstätte. Der Einstand erfolgt mit „End Of Disclosure“ und die Zuhörer sind sofort bei der Sache. Ab „Fractured Millenium“ geht der Stimmungspegel noch ein paar Stufen höher.

Sehr souverän und ohne große Emotionen zocken Hypocrisy einen Kracher nach dem anderen. Die Show ist perfekt. Fast schon zu perfekt. Als Zuhörer kann man sich von der Band etwas mehr Live-feeling wünschen. Ein bisschen mehr Interaktion mit den jubelnden Fans wäre wünschenswert.

Recht zügig und konsequent arbeitet sich die Truppe durch die mit Hits gespickte Setlist. Das gemeine Volk bleibt dabei immer am Ball und die minimalistische Bühnenshow gewinnt mit der Zeit sogar an Substanz. Fast scheint es so als würde die Zuhörerschar immer heißer werden je kühler sich die Band gibt. Doch nach und nach kommen auch die Schweden immer mehr auf Touren. Immer öfter spricht Peter kurz mit seinen Fans und sein Gesang wird auch immer extremer.

Lumpen lässt sich die Truppe auch nicht. Mit Zugabe donnern 17 Songs aus den Boxen. Bis zum letzten Ton bleibt die Frankenhalle gut gefüllt und die Stimmung am Siedepunkt. Als man bei „Elastic Inverted Visions“ angekommen ist und in die Zielgerade einbiegt hält es niemanden mehr. Lauthals werden Hypocrisy gefeiert und umjubelt.

Die Wirkung von „Roswell 47“ auf Hypocrisy-Fans dürfte ja jedem bekannt sein. Genau diese kann man nun in der Frankenhalle beobachten. Selbst die schon etwas müde gewordenen feiern wieder inbrünstig und genießen den Konzertausklang mit „Adjusting The Sun“ und „Eraser“.

Die Ikonen aus Schweden liefern einen souveränen und perfekten Gig ab. Diejenigen, die die Gruppe von früher kennen, die dürften sich ein bisschen mehr Hypocrisy der 90er Jahre wünschen. Damals war zwar meistens der Sound richtig mies, aber die Shows waren emotionaler.

Trotzdem kann der heutige Auftritt als „äußerst bemerkenswert“ verbucht werden.

Setlist:

  • End Of Disclosure
  • The Tale Of Thy Spineless
  • Fractured Millenium
  • Left To Rot
  • The Eye
  • Abyss
  • Fire In The Sky
  • Necronomicon
  • Buried
  • Fearless
  • United We Fall
  • 44 Double Zero
  • Elastic Inverted Vision
  • Warpath
  • Roswell 47
  • Adjusting The Sun
  • Eraser
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