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Metal Franconia Festival 2013

Zeigt euch, Metalfranken!

Anima Sementis haben etwas mit dem Sound zu kämpfen

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Anima Sementis

Pünktlich nach Spielplan viertel vor fünf eröffnen die Forchheimer Anima Sementis ihren Black-Death-Metal vor einer immer noch recht übersichtlichen Anzahl von schätzungsweise fünzig Zuschauern.

Von Beginn an wirkt das Ganze schon recht souverän und schwungvoll. Gesang und Drums sind stark nach vorne gemischt. Die überdurchschnittlich häufig eingesetzten Toms verleihen hierbei einen besonders ursprünglich wirkenden Charakter. Doch leider liegt insgesamt etwas zu viel Hall auf dem Gesamtsound, so dass das Ganze ziemlich schwammig rüber kommt. Die Saiten-Fraktion versinkt dabei zeitweise allzu stark in diesem elenden Klangbrei.

Die Bühnenshow gestaltet sich insgesamt professionell. Der Sänger wirkt mit Ausdruck und großen Gesten. Der Schlagzeuger malträtiert seine Unterlage mit freudigem Elan und treibt die Meute durch Tempo und Groove überzeugend voran. Blast Beats laufen ebenso gut wie Midtempo-Parts. Zwischendurch leicht erkennbare Melodielinien verschwinden leider allzu häufig im bereits beschriebenen (Sound-)Sand.

Ab und zu luken schon mal symphonische Keyboard-Klänge hervor. Diese bewegen sich grundsätzlich in unkitschig gestalteten, hintergründigen Bahnen, welche zum Teil an Dimmu Borgirs frühere Werke erinnern.

Das Schlagwerk arbeitet durchwegs druckvoll. Die fünfzig Leute direkt vor der Bühne und vielleicht nochmal so viele in der Halle verteilt, reagieren anfangs noch recht verhalten, werden aber im Laufe der Zeit doch ein wenig warm. Nach der Hälfte des Gigs gibt es jedenfalls schon einige bangende Häupter zu vermelden.

Mit ihrem insgesamt recht abwechslungsreichen Programm können Anima Sementis zum Ende hin doch noch ein wenig Schwung in die Bude bringen. Der Fronter verabschiedet sich mit kräftiger Stimme und den Worten: „Wünsche Euch noch viel Spaß mit den anderen Bands und Hypocrisy heute Abend.“ Dichte atmosphärische symphonische Klänge umrahmen einen ansprechenden, hauptsächlich instrumentalen Ausklang. Endlich kommen dem Hörer auch mal die lang ersehnten Gitarren deutlicher zu Ohren.

Zugabe-Rufe in Chören ertönen aus den vorderen Zuschauer-Reihen. Dem Publikum scheint es gefallen zu haben.

Nach Verklingen den letzten Takte leert sich die Halle recht zügig und die Meute startet wieder gen sonniger Festival-Area.

Setlist:

  • World Dominion Collapse
  • Pandemonium
  • Ruins
  • Sermon of Lies
  • Apocalypse Arise
  • Profanation in the Name of God
  • The End / Outro
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