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Metal Franconia Festival 2013

Zeigt euch, Metalfranken!

Mit viel Elan und Gerstensaft wird mit Equilibrium gefeiert

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Equilibrium

Es geht zum Finale. Equilibrium bestreiten den Headlinerslot am Samstag und die Band wird sehnlich erwartet. Die Halle ist wieder gut gefüllt. Bis zum FOH-Bereich stehen die Fans recht dicht, danach wird es lockerer. Schon während des Intros schallen der Bühne laute Rufe entgegen und als Robse ins Mikro brüllt, da brüllen auch die Zuhörer. Mit viel Elan greifen die Musiker in die Saiten. Equilibrium können sich auch heute mit guter Laune und Spielfreude in die Herzen der Zuhörer spielen. Nicht nur in die Herzen. Innerhalb kürzester Zeit, genauer bei „Unter der Eiche“, hat sich schon ein nicht zu verachtender Moshpit installiert, der sorgfältig gepflegt wird. So richtig in die Raserei verfallen Band und Fans bei „Der Sturm“ Robse growlt wie durch ein Ofenrohr. Die Fans tanzen und verschütten jede Menge Bier. Jeder ist glücklich. Sogar der bei Equilibrium oft nicht so astreine Sound ist heute zwar auch nicht perfekt, aber durchaus hörbar. Die größte Tanzmaus auf der Bühne ist Fronter Robse. Wie ein (zugegebenermaßen recht flinker) Monolith springt er quer über die Bretter und begeistert damit die Meute vor dem Zaun.

Unten in der Halle sind eh alle aus dem Häuschen. Es wird ergiebig gefeiert. Hörner kreisen und jede Menge Bier fließt in und neben trockene Kehlen.

Wesentlich kleiner (dafür aber auch deutlich hübscher) als der Fronter, aber genauso aktiv ist Bassistin Sandra. Sie schwingt ihre Haarpracht auch fast kontinuierlich und man kann der zierlichen Frau an der langhalsigen Gitarre die Spielfreude förmlich nachfühlen.

Das ist überhaupt ein großer Punkt bei Equilibrium. Es gibt keinen Moment während des ganzen Auftritts, an dem man als Zuhörer nicht davon überzeugt wäre, dass die Protagonisten ihren Job mit voller Liebe machen.

Leider immer wieder in den Hintergrund geraten die Gitarristen René und Andreas. Dabei sind sie es doch, die die Band durch die Songs tragen. Nicht zu vergessen ist hier auch Drummer Hati, der heute ebenso wie die anderen Mitstreiter einen guten Tag hat. Sauber, akkurat und flüssig gehen die Lieder der Truppe von der Hand. Am beeindruckendsten ist aber die Tatsache, dass die Fans keinen Durchhänger haben. Bis ganz zum Schluss feiern sie mit der Truppe und machen den Abend zu einem Fest. Nach einer abwechslungsreichen und durchweg abgefeierten Setlist räumen Equilibrium wieder die Bühne und hinterlassen jede Menge aufgewühlter, aber zufriedener Anhänger.

Setlist:

  • Kurzes Epos
  • Der Ewige Sieg
  • Unter der Eiche
  • Skyrim
  • Der Sturm
  • Blut im Auge
  • Verbrannte Erde
  • Met
  • Mana
  • Widars Hallen
  • Heimwärts
  • Ruf in den Wind
  • Wingthors Hammer
  • Nordheim
  • Unbesiegt

Das Metal Franconia Festival war wieder ein Fest. Die Frankenhalle ist keineswegs weniger als Veranstaltungslocation geeignet als die Halle in Hirschaid im letzten Jahr. Die Foodpreise sind ok und der Bierpreis ist zwar nicht günstig, aber die Einnahmen aus dem Getränkeverkauf sollen helfen das Festival wieder möglich zu machen.

Auf jeden Fall kann das Metal Franconia Festival inzwischen als Kultveranstaltung gehandelt werden, auf der es jede Menge nette alte und neue Bekannte zu treffen gilt.

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