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Metal Franconia Festival 2013

Zeigt euch, Metalfranken!

Bei Blood God wird Rock 'N' Roll ganz groß geschrieben

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Blood God

Debauchery? Nicht ganz. Der Frontmann ist derselbe. Das wars dann auch schon. Der kleine Bruder der Death-Metal Warmachine ist im Endeffekt aus dem Projekt Big Ball entstanden und hört nun auf den Titel Blood God. Das Erscheinungsbild von Thomas Gurrath ähnelt stark dem, welches er auch bei Debauchery an den Tag legt. Die restliche Band ist aber eine ganz andere. Auch die Musik ist anders. Blood God orientieren sich viel mehr an alten Rock`N´Roll Heroen wie AC/DC.

So rocken sich die vier Musiker mit „Womanizer“ erst mal warm. Der Sound schwächelt zu Beginn etwas. Vor allem die Stimme von Thomas klingt etwas zu sonor.

Der Auftritt scheint der Band richtig Spaß zu machen. Alle vier Musiker posen als gäbe es kein Morgen und der eine oder andere Schabernack ist den Rockern offensichtlich auch nicht fremd.

Die gute Stimmung überträgt sich auch schnell auf die Zuhörer. In den ersten Reihen wird getanzt, getrunken und fröhlich gefeiert. „Stupid But Sexy“ kann das Publikum noch einen Gang höher schalten. Die ungefähr zu zwei Dritteln gefüllte Halle gerät auch weiter hinten in Bewegung.

Auf der Bühne erweist sich vor allem der Basser als wahre Stimmungskanone. Unentwegt wechselt der Mann seine Position und kommt dabei mehr als nur einmal mit einem seiner Mitmusiker in Konflikt weil diese ihn nicht sehen können während er hinter ihnen vorbei schleicht. Selbst hinter dem Drumset ist der Animateur zu sehen. Auch dort spielt er seinen Tieftöner noch hinter dem Kopf. Die beengten Platzverhältnisse erschweren diese Aktion deutlich. Wenn er nicht hinter dem Schlagzeug spielt, dann macht sich der Basser auch gerne mal einen Spaß daraus ahnungslose Fotografen zu erschrecken indem er knapp hinter ihnen mit einem lauten Aufprall auf einen Subwooferturm springt.

Musikalisch beinhaltet der Auftritt Höhen und Tiefen. Einige Songs kommen richtig gut an. „Stupid But Sexy“ zündet, wie oben schon bemerkt, gut. „Blowjob Barbie“ ebenso. „Demon Lady“ hat dagegen etwas Anlaufschwierigkeiten. „Porna Lisa“ stammt noch aus Big Ball – Zeiten. Die Nummer dürfte auch die bekannteste von Thomas Gurrath sein. Zumindest wenn es nicht um Debauchery geht. Richtig schön zu sehen ist, dass es auch ganz ohne Titten auf der Bühne geht und trotzdem Spaß macht.

Setlist:

  • Womanizer
  • Nasty Lover
  • Stupid But Sexy
  • No Brain But Balls
  • Hotter Than Hell
  • Demon Lady
  • Blowjob Barbie
  • Blood God Crew
  • Porna Lisa
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