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Metal Franconia Festival 2013

Zeigt euch, Metalfranken!

Auch bei Epsilon zeigt sich die Besucherschar sehr überschaubar

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Epsilon

Aus Österreich sind Epsilon zum Metal Franconia Festival angereist. Dass man hier eine Band zu sehen bekommt, die schon auf dem größten Metal Festival der Welt gespielt hat scheint entweder keiner zu wissen oder es interessiert keinen. Letztes Jahr hat die Formation auf dem Wacken Open Air vor einigen tausend Leuten einen furiosen Gig hingelegt, der für viel Aufsehen sorgte. Bis nach Franken ist das aber nicht durchgedrungen.

Ziemlich unverändert viel Publikum hält sich hartnäckig in der Frankenhalle als die in orange Warnkleidung gehüllten Alpenländler die Bühne betreten und sofort loslegen.

Gut, wegen Überfüllung geschlossen wird die Halle nicht gerade, aber die Stimmung kann sich sehen lassen. Auf der Bühne geben Epsilon alles. Vor allem Sänger Krise und Basser Mecki posen was das Zeug hält. So richtig überspringen mag der Funke zwar noch nicht, aber immerhin in den ersten Reihen haben die Fans Spaß. Die groovige Nummer „Lady Shaver“ kommt noch nicht so richtig an, aber mit „Foxy Knoxy“ können die Österreicher punkten.

Leider lässt der Sound etwas zu wünschen übrig. Das scheint an der Halle zu liegen. Immer wenn nicht so viele Zuschauer in der Frankenhalle sind wird der Klang sehr schwammig und indifferent. Das wird zum Großteil an der riesigen glatten Wand gegenüber die Bühne liegen, die jegliche Schallwellen eins zu eins zurückwirft. An dieser Symptomatik kann man auf die Schnelle nichts ändern und nicht nur Epsilon haben damit zu kämpfen. Leider fällt das Problem bei rhythmusorientierter Musik deutlich stärker auf als bei melodieschwangeren Bands. Melodien gibt es bei den Österreichern zwar auch, aber am meisten drücken einen die knallharten Beats an die Wand. Diesen Trumpf spielen Epsilon auch gnadenlos aus. Mehr als nur ein paar Mal werden die Subwoofer auf Herz und Nieren getestet.

Die Band liefert trotz vom Sänger selbst attestiertem Trunkenheitszustand einen richtig fetten Auftritt ab, der die Musikfans in der Halle mitreißt. Etwas mehr Zuhörer hätten es ohne Frage sein dürfen, aber man kann ja nicht alles haben.

Setlist:

  • Intro - Corazón Ardiente
  • Come Pain Come
  • (As Long As You) Submit To Supremacy
  • Lady Shaver
  • Foxy Knoxy
  • To Suffer, Die & Live Again
  • The Pleasant Joy Of Hunting Season
  • As The Sea
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