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Metal Franconia Festival 2013

Zeigt euch, Metalfranken!

Hyrax liefern das Kontrastprogramm für den Samstag

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Hyrax

Nun steht eine weitere Band aus dem Frankenland auf dem Plan. Hyrax aus Nürnberg lassen zwar mit ihrem Alternative-Metal eine etwas andere Prise durch die Dettelbacher Frankenhalle ziehen doch eines haben sie auf alle Fälle nicht zu Hause vergessen – eine gehörige Portion Stimmung. Gleich von Anfang an wird mit „Your Desire“ aufs Pedal gestapft, das bis zum Schluss nicht locker gelassen wird, wie sich später herausstellen soll. Dem Quartett ist die Spielfreude regelrecht auf die Gesichter gebrannt und auch jeder noch so armselige Quacksalber kann der Band nur Hummeln im Hintern attestieren. Das Publikum hat sich zwar seit dem Auftritt von Infected Authoritha etwas geschmälert, aber das tut der Laune keinen Abbruch. Diejenigen, die sich versammelt haben, sind bereit zu feiern und schrecken nach „Spider Monkey“ auch nicht davor zurück einen nackten Frontmann auf der Bühne stehen sehen zu wollen. Dieser lenkt allerdings mit einem entschiedenen „Nee“ ein.

Auch hier hätte man am Sound noch etwas nachbessern können, aber dem Publikum scheint diese kleine Nebenlapalie nichts auszumachen. Dreckig und rotzig pochen die Gitarren aus den Boxen und auch die Rhythmik ist ein prägender Faktor von Hyrax. Sänger Felix zeigt sich gut bei Stimme, was er bei dem Eingangspart von „Over The Edge“ auch beweist um dann schmutzig weiter im Takt der Saitenfraktion fortzusetzen. Großer Jubel ist fast bei jedem Song der Nürnberger die Quittung für ihre Darbietung.

Gerade beim vorletzten Song der Alernative-Metaller versagt die Technik vom Feinsten. Ein lautes „Bsssst“ und der Strom ist weg. Drummer Matthias haut noch gehörig in die Felle. Allerdings bleibt die Frage, ob er die Gunst der Stunde für ein Drumsolo nutzen möchte oder das Versagen der Technik nicht gleich mitbekommen hat, offen. Der euphorische Rundumschlag verstummt auf jeden Fall nach kurzer Zeit. Gut, bevor nichts auf der Bühne passiert, übernimmt wieder der Frontmann das Ruder und animiert die Meute bis der Saft wieder fließt und zum Glück bis zum Schluss durchhält.

Im Großen und Ganzen ist der Auftritt von Hyrax durchaus als Erfolg zu verzeichnen. Alle Geschmacksnerven haben sie zwar mit Sicherheit nicht getroffen, weil ein großer Teil doch Zuflucht im Bierzelt gesucht haben (nach der Vorgängerband weiß man ja spätestens genau, dass Biertrinken den Merchverkauf fördert). Allerdings zählt nicht die Masse sondern das Ergebnis und das Haus gerockt hat das Quartett allemal.

Setlist:

  • Your Desire
  • Spider Monkey
  • Way Down
  • Soaking
  • Over The Edge
  • I Never Thought
  • College Girls
  • This Place
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