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Metal Franconia Festival 2012

In dem beschaulichen Städtchen geht der Punk ab

In Hirschaid trifft sich am letzten Märzwochenende die fränkische Metalszene. Der Grund ist das Metal Franconia Festival, das zum zweiten Mal stattfindet. Als Location wurde die Jahnhalle gewählt, die bereits Festival erprobt ist. Diverse andere Festivals haben hier schon stattgefunden. Die Bühne ist verhältnismäßig groß und eine ordentliche PA wurde auch aufgestellt. Die Getränkepreise bewegen sich im absolut erträglichen Rahmen und vor der Halle gibt es die Möglichkeit, ebenfalls recht günstig, etwas zu essen zu kaufen. Für die ganz Harten wurde auch ein Campingplatz eingerichtet, der sogar relativ gut besucht ist - zumindest, wenn man bedenkt, dass es Ende März ist und die Temperaturen nachts noch die Null-Grad-Marke unterschreiten.

In der Halle sieht das natürlich anders aus. Hier sorgen all die Leuchten, die Verstärker und nicht zuletzt die Fans selbst im Laufe des Abends für ein subtropisches Klima. Als das Spektakel am Nachmittag startet, ist davon aber noch nicht viel zu spüren.

Serpent Sin

Die Progressive-Metaller von Serpent Sin sind beim Metal Franconia Festival keine Unbekannten. Bei der Erstausgabe war die Band auch schon vertreten. Die Gruppe um Fronter Martin hat sich in der Zwischenzeit einige Fans mehr angeschafft, was man unschwer an der Fülle an Zuhörern in der Jahnhalle erkennen kann.

Die Musik des Quintetts kommt gut an, zwar gibt es keine Pogopits oder dergleichen, dazu ist es aber auch noch deutlich zu früh und die Musik der Band ist dazu wohl auch die falsche.

Übrigens sind die fünf Musiker nicht unbekannt, im Jahr 2010 erhielt die Band den Rock und Pop Preis für den besten Act im Bereich Hard and Heavy und im Bereich Progressive.

Das Konzert der Band wird von Beginn an aufmerksam verfolgt und spätestens bei „Night In Kabul“ hat man zumindest die Fans in die richtige Laune gespielt. Es wird bereits relativ ausgelassen gefeiert, der Musik gelauscht und kräftig angestoßen. Musikalisch präsentiert sich das Quintett brillant. Die Songs sind perfekt ausgearbeitet, werden wahnsinnig sauber dargeboten und die Liveperformance der Gruppe lässt auch praktisch keine Wünsche offen. Eigentlich, zumindest rein vom Können betrachtet, stünde der Band ein späterer Slot zu.

Mit Elan arbeitet sich die Formation durch ein abwechslungsreiches Set, das alle Musiker immer wieder auf die Probe stellt. Einfach gemacht haben sich die Progressive-Metaller ihr Leben wirklich nicht: wunderbare Musik zu einer zu frühen Zeit.

Setlist:

  • 1. Animal
  • 2. Temptation
  • 3. Night In Kabul
  • 4. Cry For Help
  • 5. Way To Paradise  
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