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Metal Ergo Sum 14

Kadavrik, Fleshworks und Cosmic Radiation spielen auf

Schon zum 14. Male darf man sich auf das Metal Ergo Sum in Münster freuen und wer beim Bahnhof Wolbeck an eine kleine Clubklitsche denkt, der fühlt sich beim Betreten gleich einmal schief gewickelt, draußen wird man sogar mir Burgern oder Pommes versorgt. Ordentliche Bühne, volle Lightpower und ein guter Sound laden zum Wiederkommen ein. Und auch dieser Abend entpuppt sich als lohnende Reise ins Münsteraner Outback, auch wenn ein paar Tage zuvor die Lokalmatadoren Terrorblade absagen mussten, zu zwei Dritteln aber immerhin vor Ort sind. Welchen Glücksgriff die Organisatoren dann mit Fleshworks getan haben, kann man zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht wissen. Den Auftakt des Abends mit leichter Verspätung legen

Cosmic Radiation

aus Emsdetten hin, die mit einer Mischung aus viel Stoner und ein wenig Sludge auf sich aufmerksam machen wollen. Ein paar Auftritte haben die Jungs ja auch schon hinter sich und reichlich Erfahrung haben sie auch in anderen Bands sammeln können – so ist Frontmann Julian noch bei Solo Talent aktiv, Bassist Dustin zockt auch bei Weathered oder auch Klampfer Ritchie bei New World Depression. Und trotz der Zeit arbeiten sie noch immer bei den Songs mit Arbeitstiteln, weswegen sich die Setlist unten ein wenig krude liest und nur „Kutulu“ wohl als korrekter Titel durchgeht.

Titel sind Peanuts, auf die Musik kommt es an, und die dröhnt schon von der ersten Sekunde an intensiv aus den Boxen, die mehr als 50 Anwesenden stehen aber noch mit gehörig respektablen Abstand zu Bühne, selbst die freundschaftlichen Bande locken nicht weiter nach vorne, was vielleicht Shouter Julian mit einem entsprechenden Kommentar hätte abändern können. Aber auch so ist alles stimmig: Die Anwesenden spendieren okayen Applaus, Cosmic Radiation sind auf der Bühne aktiv – Gitarrist Lars sorgt gleich schon beim Opener „Dädät“ mit einem gewagten Sprung für eine erste Schrecksekunde – und auch die Songs an sich gehen gut ins Ohr und Bein.

„Wir danken allen, die schon so früh hier sind“, tönt es vom gut eingenebelten Julian, der immer wieder kraftvoll und ein wenig introvertiert die Lyrics herausbellt. Songtitel können sie ja nicht gerade bei den Ansagen einbauen, so geht man eben bei „Neuer“davon aus, dass sie frisches Material am Start haben, was allerdings im Nachgang ja auf alle Liedchen zutrifft. „Zwei Songs haben wir noch“, lässt Julian vor „Sludge Eis“ wissen, die letzten beiden Nummern werden ohne Pause herausgerotzt und mit einer finalen Rückkopplungsorgie abgeschlossen – überraschend gelungener Auftakt des Abends.

Setlist:

Intro
Dädät
Kutulu
2-Stimmiger
Neuer
Sludge Eis
Ewtro
Outro

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