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Metal Embrace Festival 2012

Abwechslungsreiches Underground-Metal-Festival

Wolfchant füllen den Saal

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Wolfchant

Vom Düster-Rock geht es nun zum Pagan Metal über und dieser kommt von Wolfchant. Scheinbar wartet man in Barleben wohl doch nur auf die letzten Bands, oder vor der Halle wird es langsam zu kühl. Was auch immer der Grund ist, die Halle ist nun recht dicht gefüllt.

Wolfchant scheint dies zu freuen und mit „Stormwolves“ bringen sie gleich geballte Energie auf die Bühne. Der kehlige Gesang von Lokhi und der klare Gesang Nortwins ergänzen sich bestens und treiben die ersten Fäuste in die Höhe. Zudem scheinen die Bayern hier bestens bekannt. Nach kurzer Begrüßung kündigt Nortwin den nächsten Titel vom neuen Album an und „Naturgewalt“ wird sofort abgefeiert. Gewaltig ist auch die Front der sieben Mannen, die jetzt den Saal überrollen.

Dieser Sturm wird aber vom Schlagzeug gestoppt, welches immer wieder auseinanderzufallen droht. Also gibt es erstmal eine akustische Einlage, die lauthals von den Zuschauern bejubelt wird. Nachdem an den Drums alles wieder fest sitzt, kann es mit „Pagan Storm“ weiter gehen. Der eingestreute Folk-Anteil bekommt dem Song bestens und lässt die Meute ordentlich toben.

„Black Fire“ und „Eremit“ lassen die Stimmung weiter aufflammen. Besonders „Eremit“ geht kräftig nach vorne los und wird zu einem Selbstläufer, bei dem es nicht viel Zuschauerermunterung braucht. Nach der Feststellung, dass man noch zehn Minuten Spielzeit hat, geht es auf zum nächsten Titel: Mit „Never Too Drunk“ steht ein Trinklied an, bei dem die Bierflaschen kreisen. Trunken macht vor allem die immer fortschreitende Geschwindigkeit, bei der die Befürchtung naheliegt, dass bald die Saiten der Rifffraktion zu glühen anfangen.

Da nun die Zeit etwas knapp wird und die Songs von Wolfchant sich nicht immer durch Kürze auszeichnen, gibt es zum Abschluss „Rebellion“ von Grave Digger zu hören. Dies erweist sich nicht unbedingt als schlechtester Schachzug, bringt der Titel die Stimmung doch auf den Siedepunkt. Die „Zugabe“-Rufe bleiben leider unbeantwortet, zu streng sind die Zeitvorgaben des Festivals.

Setlist:

Stormwolves
Naturgewalt
Pagan Storm
Black Fire
Eremit
Never Too Drunk
Rebellion

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