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Metal City Festival XVIII

…und der olle Paule kann doch noch singen…

Odium können in Lünen punkten

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Odium

Mit einer deutlich härter ausgerichteten Marschrichtung sind die Hessen Odium unterwegs, die sich ja zusammen mit Paul DiAnno auf Tour befinden. Auch wenn die Truppe schon seit 20 Jahren aktiv ist und schon 1997 ihr Debüt „Odium“ veröffentlichten, so scheint der Großteil der Anwesenden komplett unvertraut mit Odiums Mucke zu sein. Nachher allerdings nicht mehr – sowas nennt man „sich das Publikum erspielen“.

Über fehlende Rückmeldung können sich Odium von Anfang an nicht beschweren, was dann Fronter Ralf auch früh mit einem „Wow“ zum Ausdruck bringt – die blöden Chauvi-Sprüche seitens des Publikums Richtung Bassistin mal außen vor gelassen. Ab „Abyss“ aber scheinen sich die Fans endgültig auf die Hessenpower einzustimmen. Immer mehr Fans stehen da mit dem Kopf im Takt nickend – nur das Songende bekommen nicht alle mit, wirkt dieses doch ein wenig „spontan verändert“. Als dann Ralf sich aufmacht, bei „Beast By Society“ durch die Publikumsreihen zu spazieren, da zucken auch die ersten Pommesgabeln auf und fetter Applaus dröhnt durch das Lükaz.

„Nach dem Ausflug in die Vergangenheit zurück in die Gegenwart“, so lässt Ralf wissen – und tatsächlich, stammt der letzte Track doch vom 2001er-Album „A New Beginning“. Danach aber ist wieder Platz für die aktuelle Scheibe mit „Beautiful Violence“ und dem passenden Merchhinweis, sowie dem augenzwinkernden Kommentar: „man muss ja von irgendwas leben“. „Lünen, habt ich noch Hände? Ihr da hinten auch?“ will Ralf im Finale, eingeleitet durch „Burn Your Idols“ wissen. Immer mehr Pommesgabeln zeigen der Band, dass sie mit ihrer Mucke auch in Lünen angekommen sind – bester Beweis dafür, wie sehr sie das Haus gerockt haben. Der fette Applaus am Schluss setzt dem ganzen dann noch das I-Tüpfelchen auf.

Setlist:

Intro
Used To Be Me
Diet
Abyss
Beautiful Violence
Beast By Society
Losing Control
Salvation
Burn Your Idols
Drown (In The Wishing Well)
My Dying Day

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