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Metal City Festival XVII

Spezielle Release-Shows

Fairytale heizen als Opener ordentlich ein

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Das gab es in der Metal-City-Festival-Geschichte auch noch nicht, dass gleich zwei Bands, Stormrider und Custard, dort ihre CD-Release.Shows feiern und der Headliner Halloween gleich noch mit einer Vinyl-Release-Show das Ganze abrundet. Fast 200 Fans wollen sich den Abend nicht entgehen lassen, weswegen das Lükaz dann auch richtig gut gefüllt ist. Neu bei dieser Auflage ist, dass Christian Krumm aus seinem Buch „Century Media – Die Geschichte eines Labels“ liest, dabei aber gegen das Umbaupausengeschnatter ankämpfen muss.

Fairytale

Den Opener machen an diesem Abend Fairytale aus Recklinghausen, die für die ausgefallenen Wytchscythe einspringen. So ganz unbekannt sind sie zumindest hier nicht, denn Stammgäste dürften sich auch noch an dem Auftritt der neunten MCF-Auflage erinnern. Und diejenigen, die von Anfang an dabei sind, mögen vielleicht noch eine Schattenahnung von damals haben, als Fairytale noch vorne im Cafébereich die Bühne enterten.

Nun gut, seit dem letzten Lünen-Abstecher hat sich dann doch einiges verändert, fügt sich seit dem letzten Jahr das zweite Studioalbum „Rise Of The Twilight World“ in die Banddiskographie ein. Live haben sie ebenfalls schon reichlich Erfahrung sammeln können, doch was ihnen noch immer erhalten ist und auch gut zu Gesicht steht, ist diese unbeschwerte Spielfreude, dieser ständige Optimismus, dass schon alles so recht ist.

Und genau diese positive Frohnaturausstrahlung demonstrieren sie auch hier in Lünen, wobei das Publikum es der Band auch echt einfach macht, strömen doch zahlreiche Interessierte in die Halle und die sogar sonst übliche räumliche Distanz zwischen erster Reihe und Bühne löst sich mehr und mehr auf. Besonders überraschend: Man muss schon lange zurückdenken, dass ein Opener so gut abräumen konnte, denn schon zu „Legend“ zucken die ersten durch Frontmann Sascha initiierten Powerfäuste durch die Halle.

Ohne großes Tamtam rocken die Jungs einfach unbeschwert drauflos, da gehört genauso das Gitarren-Pommesgabel-Posen für die Fotografen wie die Tanzeinlage zu „Witching Hour“ dazu oder auch Bassist Franks kurzer Spaziergang zu „Heavy Metal“ durch das Publikum – alles völlig ungekünstelt, sondern absolut authentisch. Es ist ein gelungener Start, der immer wieder mit fettem Applaus belohnt wird.

Setlist:

  • Intro
  • Back To The Temple
  • Thundersword
  • Legend
  • Battlestar Rising
  • Mercenaries
  • Crystal Ball
  • Witching Hour
  • Heavy Metal
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