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Metal City Festival XIX

Harter Festivaljahresabschluss in Lünen

Messerschmitt kommen deutlich besser an als erwartet

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Mit deftiger Ballermusik wollen also die Organisatoren des Metal City Festivals das Jahr 2013 mit der 19. Ausgabe beenden – weiter geht es also erst wieder 2014, wobei aktuell noch keine Termine feststehen. Mit Desaster ist ein fettes Black-Thrash-Monster vor Ort, aufgefüllt durch die lokalen Hopefuls Black Horizonz und Nordafrost. Eigentlich sollten auch Satanika vor Ort sein, aber einmal mehr haben sie mit windigen Statements ihre Teilnahme abgesagt, wodurch die Speedster Messerschmitt den Openerslot übernehmen konnten.

Gut 150 Leute lassen sich dann im Lükaz auch blicken, was angesichts der massiven Konkurrenz in unmittelbarer Nähe schon beachtlich ist. Pagan in der Bochumer Matrix, Todestahl im Essener Turock, dazu noch ein kleines Death Fest in Wermelskirchen – so gräbt man sich gegenseitig die Kunden ab.

Im Lükaz selbst gibt es dann neben der musikalischen Unterhaltung einmal mehr auch einen Einkaufs- und Stöberstand für CD, Vinyl, Patches und Klamotten, als besonderes Schmankerl ist auch Axel Hermann vor Ort, um sein Buch „The Art Of Axel Hermann“ vorzustellen. Den Anfang aber legen die Remscheider

Messerschmitt

hin, und die kommen besser als auch von ihnen selbst erwartet beim Lünener Publikum an, obwohl sie heute musikalisch ein wenig aus der Reihe tanzen. Von Ersatz kann dann auch keine Rede mehr sein, so wie sich das Trio auf der Bühne präsentiert.

Gut 100 Anwesende sind schon zu früher Stunde da, um sich das Gemisch aus den beiden EPs „Demo’lition“ und „Speed Demo’n“ zu geben. Vor einigen Monaten hatten sie noch als Experiment mit Thorben von Rezet die zweite Klampfe besetzt, aber auch so als Trio bringen sie heute völlig überzeugend ihren Speed Metal unter die Fans, denn bei „No Dread To Kill“ lassen schon die Ersten ihre Matten kreisen, anschließend kann man schon von mehr als ordentlichem Applaus sprechen. „Kommt alle mal nach vorn, ist viel geiler hier“, so die erfolgreiche Animation von Fronter Maik, um schnell noch auf den Bierkonsum hinzuweisen – das braucht er eigentlich nicht besonders, sind doch die ersten angeheiterten Gesellen eh schon lange vor Ort und bescheren dem Lükaz im Laufe des Abends einen Rekordumsatz.

Mit dem Anthrax-Hammer „Deathrider“ überzeugen sie vor Ort auch die letzten Zweifler, Bassist Florian, der wie Maik auch noch bei Strongholde aktiv ist, post immer wieder mit seinem Langhals gefährlich nahe am Bühnenrand, mit dem ungeprobten „Risk To Resist“ stellen Messerschmitt sogar einen neuen Song vor, bevor dann bei „Strike The Sin“ die Band kurzerhand vorgestellt wird. „Letzter Song, danke für's zahlreiche Erscheinen“, so Maik, der sich den Abend ganz sicher nicht so erfolgreich erträumt hätte – mit „Messerschmitt“ hauen sie dann einen letzten Fetzer in die Runde und verabschieden sich unter lautstarkem Applaus. Da muss man lange zurückdenken, wann hier beim Metal City Festival ein Opener derart euphorisch empfangen wurde.

Setlist:

Storm Of The Warhawk
No Dread To Kill
Hell For Leather
The Eldridge
Gamble For Death
Good Die…Be Loved By Hell
Deathrider (Anthrax-Cover)
Risk To Resist
Strike The Sin
Messerschmitt

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