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Metal City Festival VIII

Besucherrekord - Bierleichen - Partystimmung - nächste Runde im April

Operation Hellfire thrashten erfrischend

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Wo fängt ernsthafte Berichterstattung an und wo hört Schwärmerei auf, oder umgekehrt? Schon länger beobachtet The-Pit.de die Entwicklung des kleinen Metal City Festivals in Lünen. Ein kleines, aber umso mehr engagiertes Organisationsteam stellte mal wieder ein tolles Festival auf die Beine, die achte Auflage insgesamt. Zur Belohnung gab es nicht nur beste Partylaune in biergeschwängerter Luft, sondern auch mehr als 250 BesucherInnen waren bisher absoluter Spitzenrekord. Das ist hier einen fetten Applaus wert! Denn auch trotz einer relativ kurzfristigen Absage einer Vorband konnten zügig Operation Hellfire als Ersatz eingebunden werden und so mit Night Of Decay und Solar Fragment die angewärmte Basis für die Grailknights liefern.

Night Of Decay

Die bisher nur wenig bekannten Night Of Decay eröffneten das achte Metal City Festival. Zwar soll schon eine CD „Tod & Verfall“ im Februar 2009 aufgenommen worden sein, über eine Veröffentlichung war allerdings nichts zu finden. Sicherlich war hier kein Kusckelrock zu erwarten, vielmehr weidete man auf den herrlich schwarzen Weiden des Doom Death Gartens. Night Of Decay waren die große Unbekannte beim Metal City Festival – und darauf hatten sich auch einige gefreut. Natürlich ist es immer schön, wenn man seinen Heimvorteil nutzen kann, und so auch bei dieser Combo, kamen sie doch aus Lünen.

Wie nicht anders zu erwarten, standen sich die meisten ZuschauerInnen im hinteren Drittel der Lükaz-Halle die Füße platt. Ein immer wieder gesehenes Ärgernis, was nicht nur für die Bands sehr demotivierend stimmt, sondern wo sich die Fans auch selber limitieren und festgefahren bleiben. Und so wenig, wie es im Zuschauerraum nach Bewegung aussah, so wenig Bewegung war auch auf der Bühne vorhanden. Wir fest angewurzelt blieben die Drei an ihren Stellen haften, der Drummer war ja eh schon naturgemäß örtlich gebunden.
Zwar growlte Fronter Tristan richtig ordentlich aus tiefster Magengrube und rollte auch imponierend diabolisch mit seinen Augen, doch er klammerte sich auch regelrecht versteckend an seinem Mikrofon fest, reckte immer wieder bedrohlich seine geballte Faust, schürzte die Lippen und – blieb stehen. Da war ja schon Gitarrist Lex eindeutig ein Bewegungstier, schaffte er es doch gelegentlich, seine Gitarre posend in die Höhe zu halten, um dann aber wie verschreckt über den eigenen Mut in das alte Bewegungsmuster zurückzufallen.

Man merkte deutlich die mangelnde Live-Erfahrung, aber das war auch nicht besonders schlimm – es gehört halt auch zum Konzept des Metal City Festivals, gerade solchen Bands als Opener ein Forum zu bieten. Und wenn die Vier es schaffen, mehr aus sich herauszugehen und nicht nur beim Pausenbier 200% mehr Laufbereitschaft zu zeigen, dann könnten sie einfach mehr Gelegenheiten bekommen, sich anderen Gästen vorzustellen. Denn das dargebotene Liedgut machte richtig Spaß, es rumpelte zwar recht ordentlich, was aber mit einem sehr charmanten „Sargnagel“ oder dem fluffigen „Welt in Scherben“ auf die Beine gestellt wurde, zollt schon richtig viel Respekt ab.

Setlist:

Demon
Hate
No Regret
Revolution
Sargnagel
Welt In Scherben
Frühstück

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