Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Metal City Festival IX

Das bisher beste Metal City Festival wird noch lange bei den Fans für feuchte Augen sorgen
Zum Thema


Omen

Gehören Omen zum alten Eisen? Richtig – sie spielen Old School Metal, richtig, die Jüngsten sind sie nicht, und ebenfalls richtig, neues Material hatten sie auch schon ein paar Tage nicht mehr am Start. Doch wenn kümmert es? Und schon wieder richtig – niemanden. Die Fans waren heiß auf Omen, der Andrang vor der Bühne wurde intensiver, und auch so manch Junggebliebener verließ die schützenden Schatten der hinteren Reihen und wagte sich in die tumultartigen Auswüchse der feiernden Bühnenpuffer.
Da Savage Grace wie schon erwähnt kurzfristig ausfielen, sprangen Omen mit einer blendenden Idee in die Bresche – und zockten daraufhin geschlagene 100 Minuten. Das dürfte bei keiner anderen Show in Old Germania sowie den restlichen europäischen Auftrittsorten der Fall gewesen sein. Und beim Blick auf die Setlist setzte auch gleich der Pawlowsche ein, denn bis auf den neuen Track „Blood On The Water“ wurde nur Material der ganz alten Schule kredenzt. Nicht eine olle Sinfonie des Old School-Miefs, vielmehr zeitlose Klassiker mit einer Energie, die so manch jüngerer Band niemals zuteil werden wird. Mit gereckten Fäusten wurden „Death Rider“ oder „Teeth Of The Hydra“ mitgeschmettert, die leuchtenden Augen gebannt auf die Gitarrenschleuder Kenny gerichtet, Wort für Wort an die Lippen von George bei „Die By The Blade“ geheftet, oder es wurde gelacht über den alten Bassistenwitz, welcher ja nur E – E – E – A – A – A spielen müsse. Wie schon letztes Jahr beim Swordbrothers Festival, oder erst kürzlich beim Rocktower Festival und ein Tag später beim Metropole Ruhr Festival, zockten Omen mit dermaßen viel Spaß in den Backen, dass die Spielzeit viel zu schnell durch die fortgeschrittene Uhrzeit ein Ende fand.

Die Vorfreude auf ein neues Album sowie die Möglichkeit, die Band nochmals hier in Deutschland begrüßen zu können, dürfte die Lefzen triefen lassen wie sonst nichts.

Setlist:

Termination
Death Rider
Dragon’s Breath
Ruby Eyes (Of The Serpent)
Die By The Blade
Nightmares
In The Arena
Blood On The Water
Teeth Of The Hydra
The Axeman
The Curse
Don’t Fear The Night
Battle Cry
Warning Of Danger

Seite
comments powered by Disqus

Neues Album und Tour im nächsten Jahr

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen