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Metal City Festival IX

Das bisher beste Metal City Festival wird noch lange bei den Fans für feuchte Augen sorgen

Auch Stormrider punkteten auf ganzer Linie

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Neun Mal Metal City Festival, und neun Mal konnten die Veranstalter sich steigern – eine Erfolgsstory made in Lünen. Diese neunte Auflage war aber auch in vielerlei Hinsicht eine ganz besondere Herausforderung: Zum ersten Male wurden zwei internationale Bands verpflichtet, und zum ersten Mal gab es damit Schwierigkeiten – die allerdings dann auch geschickt gelöst wurden. Omen waren als Headliner gesetzt, und als Co-Headliner sollten Savage Grace für Stimmung sorgen. Doch da sich Chris Logue noch in Finnland aufhielt und der doch ach so böse isländische Vulkan nicht mit Galle, sondern gleich mit ganzen Aschewolken den Flugverkehr europaweit lahm legte, fielen Savage Grace leider kurzfristig aus. Die beiden Vorbands Fairytale und Stormrider waren allerdings zur Stelle und heizten wie noch nie dem Publikum ein.

Fairytale

Fairytale selbst ist ja schon einige Tage Teil der Metalszene, denn seit 2000 traf man sich mehr oder weniger regelmäßig im Proberaum, um gemeinsam zu musizieren. Doch erst seit dem Einstieg von Fronter Sascha und Gitarrist Veith 2006 (mittlerweile bei Dawn Of Destiny unterwegs) kam Schwung in die Bandbude, und 2008 folgte dann die in Eigenregie veröffentlichte CD „Book Of Fairytales“. Und vor genau zwei Jahren waren die Jungs auch schon mal beim Metal City Festival vertreten, damals noch im kleinen Raum im Cafébereich mit winziger Bühne.

Die Zeiten haben sich geändert, und mit welch fettem Grinsen Fairytale bei der neunten Auflage dieser Festivalreihe die Bühne betraten, war schon imposant. Viel imposanter war allerdings, dass gleich bei der ersten Band das Publikum bestens gelaunt auch die so genannten „Kleinen“ unterstützte und sich sogar einige Fans gleich zu Beginn in die erste Reihe trauten. Dabei benötigte die Truppe dort oben keine Motivation auf der Bühne alles zu geben, denn allein die Vorstellung, vor Omen zu spielen, war Ansporn genug. Da wurde auf der Bühne gepost, die fetten Metalriffs schossen präzise brachial ins Unterbewusstsein der Anwesenden, und das anfängliche Grinsen verwandelte sich in ein Glücksgefühl erster Kajüte ob der Rückmeldung des Fans. Ausgelassen tanzte Sascha zu „Witching Hour“, und auch Bassist Frank glänzte neben dem richtigen Rhythmusgefühl als frappierender Grimassenkönig – alles Ausdruck purer Spielfreude.

Dass Iron Maidens „The Trooper“ gut ankam, erübrigt sich fast von selbst. Nötig hatten sie es allerdings nicht, denn der Zuspruch aus der Fangemeinschaft war eh schon ungewöhnlich hoch. Wer ein Herz für Metal „made im pottschen Underground“ hat, sollte sich schnellstmöglich immer wieder die Tourdaten bei The-Pit.de ansehen und sich diese Band mal live reinziehen.

Setlist:

Intro
The Fallen Priest
Unholy Magic
Thundersword
Witching Hour (The Fall Of MacBeth)
The Trooper
L.O.W.
Heavy Metal
The Dragon

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