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Metal Apocalypse Over Dorsten

Party pur - Dorsten feiert sich und den Metal - Apocalypse sei Dank

Sabiendas waren ein fetter Festivalopener

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Mutig, mutig, denn bisher ist Dorsten nicht gerade der Mittelpunkt der Metalwelt gewesen, noch nicht einmal in der Nähe vom Nabel. Umso erstaunlicher, dass sich ein kleines Organisatorenteam aufopferungsvoll des Undergrounds annahm und so manche in der Szene bekannte Band nach Dorsten lockte.

Sabiendas

Die Recklinghauser Sabiendas konnten vor schon gut gefülltem Haus eröffnen, und schnell zeichnete sich ab, wie sehr die Band in den letzen Wochen und Monaten zusammengewachsen ist. Letztes Jahr konnte das Quintett einige sehr vorteilhafte Gigs an Land ziehen, wobei das Metalfest Open Air 2010 und der Dark Tranquillity-Support in der Kölner Essigfabrik ganz sicher zu den Highlights gehörten.

In Dorsten konnten Sabiendas schon mit „Necrophobia“ den ersten fetten Applaus einheimsen. Frontgrunzer Jan war sehr gut aufgelegt, machte zwar einige längere Pausen und wirkte konditionell ausbaufähig, aber er kommunizierte mit dem Publikum auf seine eigene trockene Art. „Seid ihr schon müde?“, fragte er schon früh, bevor Sabiendas mit „Exhumation“ passend einheizten.

Nicht nur lautes Grölen, sondern auch den ersten kleinen Moshpit ernteten die Fünf für „Buried Alive“ von ihrer noch immer aktuellen gleichnamigen EP aus dem Jahre 2009 – ja, die Fans mochten Death Metal. Das konnte man auch locker an der Bangergemeinschaft in der ersten Reihe festmachen, die sich dort schon früh die Nackenwirbel anwärmten und die Matte kreisen ließen. Besonders der Trupp Metalheads links von der Bühne war vom Sound sehr angetan und quittierte „Cheating Death“ mit einem Mattenmeer erster Kajüte.

Die Stimmung war gut angeheizt, die Band gut drauf, und dass „Prophets Of Blood“ erst im zweiten Anlauf funktionierte, nahm niemand krumm. Der fette Groove animierte zum reichlich Pommesgabelschwenken, und Sabiendas durften sogar zur Zugabe zurück. Da gab es dann mit der oberbrutalen Coverversion des Death-Klassikers „Zombie Ritual“ noch einmal richtig einen auf die Murmel.

Setlist:

Necrophobia
Blood Wept Rack
Sabiendas
Exhumantion
Buried Alive
Cheating Death
Restored To Life
Prophets Of Blood
Eternal Gloom
---------------------
Zombie Ritual

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