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Metal 4 Meinerzhagen 2017

Sauerland endlich wieder metalisiert

Skylight hauchen dem Festival Lokalesprit ein

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Skylight

Nachdem die beiden Bands von auswärts schon so richtig einheizen konnten, wird ab nun das rockige Zepter mit deutlich mehr Lokalkolorit gefärbt – Skylight aus eben Meinerzhagen gehen nun mit Hard Rock/Melodic Metal auf Fanfang. Schnell merkt man aber auch die fehlende Live-Routine, denn bis auf die Rauswurfnummer „Casbah“, im Original von Axel Rudi Pell, wo Frontmann Gerrit seine Klampfe beiseite legt und dadurch Spielraum für Bewegung und Publikumsanimation bekommt, ist die Bühnenpräsenz ansonsten irgendwo zwischen unausgereift, langweilig und statisch.

Die Organisatoren werden sich bei der Reihenfolge der Bands schon etwas gedacht haben, da wird der Heimvorteil natürlich klar eine Rolle spielen. Die Anwesenden stehen zwar wieder etwas distanzierter zur Bühne, die Stimmung ist aber gut, schon von Anfang an ist der Applaus ordentlich. Nach dem heftigen Start zu „Victim“ denkt man als Unbedarfter zwar erst einmal an eine weitere metallische Kelle, doch Skylight fühlen sich auch gerne zu balladesken Tönen hingezogen. Schwierig wird es nur, wenn bei aller Spielstärke die Songs nicht immer hundertprozentig zünden wollen.

Zu den Fanfavoriten gehören heute eindeutig das vom aktuellen Album „Asylum“ kommende „Resurrection“, was wohl den größten Mitklatschalarm auslöst, aber auch die Powerfäuste zu „Lost In Souls“ sorgen für prächtige Stimmung, was am Ende auch durch die Zugaberufe unterstrichen wird.

Setlist:

Intro
Victim
Inside The Walls
Path Of Redemption
Morning Sun
Resurrection
Darkened Dreams
Face To The Wall
Pace Of Life
Lost In Souls
Casbah (Axel Rudi Pell-Cover)

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