Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Messerschmitt, Prematory, Axewielder, Speedbreaker im Konzert (Oberhausen, Mai 2013)

…die pure Rohheit des Undergrounds

Speedbreaker eröffnen den Abend

Zum Thema

Eine Woche nach dem Rock Hard Festival 2013 wollen sich vier Bands daran begeben, die Grundordnung im Pott wieder herzustellen, denn wenn irgendwo der Underground so richtig brodelt, dann doch bitteschön hier. Messerschmitt haben einmal mehr wieder ein kleines und feines Billing zusammengestellt, welches sich an den Metalfan wendet, der die sonstige kommerziellere Ausrichtung auszublenden vermag und auch den rumpeligen Undergroundbands eine Chance einräumt. Gleich vier davon sind heute Abend dabei, der Eintritt liegt bei schmalen fünf Euronen. Eröffnet wird der Abend von

Speedbreaker

aus Düsseldorf, die, wie der Namen schon impliziert, für Heavy Metal der schnelleren Spielart stehen. Das 2011 gegründete Trio macht in der letzten Zeit etwas mehr von sich Reden, denn das im September 2012 veröffentlichte Demotape „Midnight Warrior“ erscheint nun auch auf Vinyl, allerdings auf schmale 111 Einheiten limitiert, was bedeutet, dass Undergroundmaniacs nicht mehr lange beim Zugreifen zögern sollten; wenn weg dann weg. In absehbarer Zeit wird dann auch noch eine Split-7" mit den Spaniern von Iron Curtain folgen – viel los als im Speedbreaker-Lager.

Live müssen sie dabei noch ein wenig den arg rumpeligen Eindruck verbessern, wobei sie durchaus zu gefallen wissen. Zumindest haben sich schon zahlreiche Freunde zu früher Stunde eingefunden, um den Opener in den nächsten knapp 40 Minuten auch zu unterstützen. Das zeigt sich dann auch recht schnell, denn spätestens bei dem neuen Track „Victim Of The Night“ kreisen sich schon die ersten Fans die Nackenmuskeln warm und legen mit der Luftgitarre noch nach. Für das anschließende Rose Tattoo-Cover „Nice Boys“ holen sich Speedbreaker den Blackwhole-Frontmann auf die Bühne und man muss schon genau hinhören, dass man den Song überhaupt erkennt, singt der Kerl doch eher mit deathlastiger Stimme genauso abgedreht wie bei seiner Stammcombo.

„Der nächste Song ist dann auch der letzte“, kündigt Fronter Johnny „Metal Love“ an, die Fans feiern mit Luftgitarren und Powerfäusten, und wer denkt, dass Speedbreaker nun gehen dürfen, hat sich dann geschnitten, denn die Fans fordern noch eine Zugabe. Das „wollt ihr noch einen“ hört sich eher nach „wirklich noch einen an“ – klar sind die Düsseldorfer vorbereitet und legen mit dem Jaguar-Abreißer „Axe Crazy“ noch kräftig nach. Da sind dann die anfänglich technischen Schwierigkeiten wie Rückkopplungsprobleme schnell vergessen – den Fans hat der rumpelige Start einfach nur Spaß gemacht.

Setlist:

Shoot, Shoot!
Midnight Warrior
All Hell Let Loose
Victim Of The Night
Nice Boys (Don’t Play Rock’n’Roll) (Rose Tattoo-Cover)
Fast Lane Fighters
Metal Love
Axe Crazy (Jaguar-Cover)

Seite
comments powered by Disqus

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen