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Mercenaries Metal Meeting 2011

Zwei Tage volle Dröhnung - und tolle Musik gab es auch

Ist es tatsächlich schon wieder ein Jahr her – wieder ein Grund, sich im RAZ zum Mercenaries Metal Meeting einzufinden und mit gehörig Lokalpatriotismus den Underground zu feiern? Natürlich hätten auch mehr Fans kommen können, aber die Anwesenden werden mit viel guter Laune, hochwertiger Musik und günstigen Getränken belohnt. Da wird das Mercenaries Metal Meeting 666 schon jetzt wieder eine Pflichveranstaltung.

Chimaera

Die undankbare Aufgabe des Freitag-Openers übernehmen die Hagener Power-Metaller Chimaera, eine Truppe, die zwar schon urlange in der Szene herumwuselt, aber nicht wirklich aus dem Quark kommt, kämpfen sie doch immer wieder mit diversen Line-Up-Problemen. Dabei haben sie neben einigen Demos auch schon drei Longplayer am Start, wobei das aktuelle Album „Rebirth – Death Won't Stay Us“ nun auch schon vier Jahre auf dem Buckel hat.

Im Vorfeld des Mercenaries Metal Meeting machten allerdings die Jungs mit neuen Songs die Show schmackhaft. Voller als erwartet ist es dann auch schon zu früher Stunde, als Chimaera mit etwas Verspätung die Bühne entern – zwar traf man sich schon vor einiger Zeit beim Molly Hatchet-Auftritt in der Zeche Bochum – doch musikalisch bedient das Sextett eine ganz andere Schiene. Wie oben schon beschrieben, beackern sie die weite Welt des Power Metals, und mit „Order Of The Fallen Sun“ steigen sie auch gleich ordentlich mit einem Heavy-Speed-Kracher in ihr Set ein – das findet Anklang und so sind auch gleich die ersten Headbanger damit beschäftigt, ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen.

Schnell zeigt sich auch, dass die Bühne für die Jungs ein wenig zu klein ist, denn Tasten-Nico läuft immer wieder Gefahr, sich mit den Äxten nicht nur notentechnisch duellieren zu müssen, und auch Taros nutzt sein Gitarrenwerkzeug recht ausladend – ohnehin mag Letzterer auch ganz gerne nach klassischer Posing-Schule im Rampenlicht stehen.

Bis „Chimaera's Rebirth“ zocken die Jungs auch recht fett durch, doch mit der Ballade „Tears In the Night“ tun sich Chimaera überhaupt keinen Gefallen – wie ein Zäsur schneidet der Song die Performance auseinander und nicht wenige Fans sind vom Song schlichtweg gelangweilt. Wiedergutmachung steht aber an, denn mit dem brandneuen Song „Alliance Of The Palladines“ haben die Hagener wieder ein richtig heftiges Schmankerl anzubieten – das lässt natürlich auf die nächste CD hoffen.

Bis zum Ende zeigen Chimaera keine Schwächen mehr, sogar die kleinen technischen Probleme werfen sie nicht aus der Bahn, zum Ende bangen sie selbst heftigst auf der Bühne, werden von Hey-Fäusten unterstützt und können auch reichlich jubelnden Applaus einheimsen – so etwas nennt man dann auch ganz gerne einen gelungenen Auftakt.

Setlist:

Order Of The Fallen Sun
Ride Fast
Chimaera's Rebirth
Tears In The Night
Praise The Fallen
KIVH
Alliance Of The Palladines
Knights Of The Dragon
Metaliens

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