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Mayze, Eden Circus im Konzert (Haltern, März 2015)

Livedebüt und CD-Releaseshow in einem

Eden Circus stellen ihr Debütalbum vor

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Mayze feiern ihre CD-Release-Show und laden ein? Klar, dabei, da war sich die The-Pit.de-Redaktion schnell einig, um einmal mehr dem Lockruf des Undergrounds zu folgen. Die Show findet im Trigon in Haltern statt? Mmmmh, dieser Club tauchte bisher noch nie unter den potenziellen Locations auf, aber gut, wollen wir der mehrfachen Premiere doch trotzdem eine Chance einräumen. Den Auftakt übernehmen

Eden Circus

aus Hamburg, die sich auch gleich artig für die Einladung beim Rockbüro Haltern bedanken und zum Ausdruck bringen, wie sehr sie sich freuen, heute hier spielen zu dürfen.

Überhaupt, das Quintett entpuppt sich als äußerst freundliche und entspannte Truppe und ist auch kurz nach der Show für ein ausgiebiges Pläuschchen zu haben, während ihres Sets aber liefern sie eine schwer verdauliche Kost an experimentellem, progressivem Rock, der immer wieder mit opulenten Ausflügen gen Laut-Leise-Dynamik mit träumerischer Wirkung, aber auch mit stahlharter Hand zupackend daherkommt.

Nicht gerade die Partymusik, was dann auch noch durch die Bühnenbeleuchtung untermalt wird – nur sehr sparsam eingesetztes Licht und wenn auch nur von hinten, sodass die letzte Sonnenfinsternis schon ein alles überstrahlendes Lichtbündel darstellte. Dazu durfte die Nebelmaschine im Dauerfeuer für einen fast undurchsichtigen Schleier sorgen, sodass man sich somit - den optischen Reizen entledigt - der Musik schon zwangsläufig öffnen muss.

Alle heute vorgestellten Songs sind auf dem im Herbst 2014 veröffentlichten Debütalbum „Marula“ zu finden, welches sie natürlich auch in Tonträgerform vorliegen haben und mit einem „Wir würden uns freuen, wenn ihr eine physische Kopie mitnehmt“ bewerben. Doch auch hier wählt Frontmann Siegmar eher bedächtig seine Worte statt der „Kauft jetzt“-Variante, was irgendwie auch zum ganzen Abend ganz gut passt, versuchen die Hamburger Jungs doch, einen mit der Musik in die richtige Richtung zu schieben und nicht zu schubsen.

Dafür gibt es nicht nur schon früh nach „Devoid Of Purpose“ ordentlichen Applaus, sondern mit herzlichen Zugabe-Rufen nach „Comfort“ geht es in die überlange Zugabe „Playing You“. „Danke für's Dasein“, so Siegmar, dabei muss es eigentlich heißen: „Danke für's Spielen“, denn das ist schon ganz großes Kino.

Setlist:

A Shore Uncertainty
Devoid Of Purpose
A Desert In Between
101
Her Lovely Hands Upon The Black Earth
Comfort

Playing You

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