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Markk 13, Blackrout, Milhouse, Redrum Inc., Caplan beim Rockstage 17

Von Power-Pop-Rock bis Groove Thrash war alles dabei

Caplan konnten das Publikum kaum erwärmen

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Schon zum 17. Mal fand die Rockstage wie gewohnt im Dortmunder FZW statt. Neben lokalen Bands wie Milhouse und Markk 13 hatten die Organisatoren auch die Hilfarther Redrum Inc. nach Dortmund gelotst und Blackrout sowie Caplan mit kürzeren Anfahrtswegen ebenfalls eingeladen. Leider schien sich dieser Sonntagabend allerdings nicht für ein Konzert anzubieten, denn nur knapp siebzig Leute fanden den Weg ins FZW, und bei dem größten Teil dürfte man sich auch fragen, warum sie denn überhaupt die heimischen Wände verlassen ohne wenigstens etwas Stimmung ins Handtäschchen gepackt zu haben. Die Organisatoren stellten eine hervorragende kleine Festivalreihe auf die Beine, und auch die Bands spielten sich ihren Allerwertesten ab, und somit kann man trotz oder gerade wegen der weit differierenden Musikstile von einem schönen und abwechslungsreichen Abend sprechen.

Und eine persönliche Sicht sei hier gestattet: Wenn man als Gelsenkirchener es doch schafft in die verbotene Stadt zu fahren, dann sollten sich doch die heimischen Szenenikonen nicht lange bitten lassen und beim nächsten Male schließlich ebenfalls antanzen.

Caplan

Opener des Nachmittags war die Rockband Caplan aus Unna/Bochum. Und da sie wussten, dass sie mit ihrer Rockmusik zu den eher ruhigeren Vertreten ihrer Zunft gehören, ließ Frontmann Peter gleich auch verlauten, dass sie ruhiger anfingen und sich nach hinten steigern wollen.

Die Zuschauer ließen es ebenfalls ruhig angehen und hielten sich mehr im Thekenbereich oder gar auf dem Treppenansatz zum Ausgang auf. Auch beim Applaus war eher vornehme Zurückhaltung denn wilder Enthusiasmus zu vernehmen. Doch Caplan zogen ihr Lower-Power-Pop-Rock durch, auch wenn am „Tag der kaputten Dinge“ nicht alles glatt lief.
Caplan sollten allerdings ein wenig an ihrer Perfomance arbeiten, denn zumindest auf größeren Bühnen wirkt das Trio wie verloren. Gitarrist und Sänger Peter war ja regelmäßig ans Mikrofon gefesselt, und auch Schlagwerker Alex, der mit zahlreichen progressiven Anschlägen durchaus zu gefallen wusste, war an seinen Hocker gebunden. Bassist Tim, der ebenfalls einige Gesangspassagen übernahm, konnte somit ebenfalls keine großartigen Aktionen auf der Bühne übernehmen. Dazu kam dann, dass die Saiteninstrumentfraktion sich jeweils ganz links bzw. rechts auf der Bühne platzierte und durch den immensen Abstand so gar nicht wie eine Einheit wirkten. Positiv ausgedrückt wollten sie sicherlich die Weite des Raumes mit Musik ausfüllen und auch die tonale Mehrschichtigkeit durch übersichtliche Bühnentransparenz in den Vordergrund schieben.

Ab „Mondays“ setzten Caplan ihre Ansage auch um, und gerade die Gitarre nahm etwas mehr Fahrt auf. Doch unterm Strich war die Rockstage in Dortmund noch ein wenig zu groß für das Trio.

Setlist:

Part 2
Dream On
Me And You
Strawberry Queen
Mondays
I Want You
Sure
Someday

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