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Manowar, HolyHell, Metalforce im Konzert (Köln, Januar 2010)

Value for money? Wohl die schwierigste Frage überhaupt.

HolyHell: Frontfrau Maria mit sauberer Performance

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Manowar mit den beiden Vorbands Metalforce und HolyHell auf großer Deutschland-Tour, zehn Dates, eines darunter im Kölner Palladium. Und was wurde da im Vorfeld in diversen Foren gerüchtet, diskutiert, gehetzt oder auch vorgefreut – kaum ein Klischee, welches dort nicht irgendwo verbraten wurde. Und diese Tour hatte es in sich, von der Buttersäureattacke oder der Bombendrohung – der Stoff, aus dem selbst alternde Metaller als Helden hervor gehen können.

Weit mehr als 3000 Leute waren bereit, die mehr als 60 Ocken für die Tickets zu berappen, und machten sich Ende Januar auf nach Köln, um sich bei miesen äußeren Bedingungen dem truen Stahl hinzugeben.

Metalforce

Zuerst durften die deutschen Metalforce zur Unterhaltung im Palladium beitragen. Hervorgangen aus den ehemaligen Majesty schafften es die Baden-Württemberger schon von Anfang an recht ordentliche Stimmung in die Bude zu zaubern. Sicherlich, es triefte und tropfte an allen Ecken und Enden bei Metalforce nach manowarschen Inspirationen, aber genau das wollten auch viele Fans sehen. Und so war es nicht verwunderlich, dass sich schon zahlreiche Besucher im dichten Gedränge vor der Bühne aneinander rieben.

Sänger Tarek versuchte, seinen Bauchansatz unter seinem Lederpanzer zu bändigen, posierte bei „Freedom Warriors“ mit demonstrativ kraftvollem Fausteinsatz, schön den Bizeps Richtung Publikum in Szene setzend. Und das kam an, da kann der wahre Stahlverächter noch so moppern, zumindest die ersten Reihen waren mit hunderten HeadbangerInnen bestückt, die lauthals mitgröhlten, ebenso die Fäuste lüfteten oder sich von hinten an die Absperrung quetschen ließen. Für Schmunzeln sorgte dann der Nackedei, der lediglich mit einer Gitarre seinen Stumpen verhüllte.

„Faster, Louder, Metalforce“ könnte schon fast ein Track aus der Feder der Hauptband sein, allerdings schrieben und intonierten ihn Metalforce. Einen schönen Abschluss bildete dann der noch unter dem Majesty-Banner entstandene Song „Metal Law“ und hinterließ nach genau 30 Minuten Spielzeit zahlreiche feist grinsende Gesichter, die glücklich vor sich hinstrahlten.

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