Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Magnum, Soley Mourning im Konzert (Oktober 2009)

Solide Magnum, starker Anheizer Soley Mourning

Magnum

Zum Thema

Magnum kommen regelmäßig nach Deutschland, und auch zum neuen Album „Into The Valley Of The Moonking“ wurde eine Tour anberaumt. In der frisch renovierten Zeche Bochum tummelten sich daher gut 650 Altrocker; nur einige wenige hatten die ominöse Grenze von 30 Jahren noch nicht überschritten. Überraschenderweise waren wenige Frauen anwesend, zumindest weniger als man vorher annehmen durfte. Im Tourgepäck hatten sich als Vorband Soley Mourning bei allen Shows in Dänemark und Deutschland eingenistet.

Soley Mourning

Soley Mourning gründeten sich 2005 im britischen Birmingham. Vorher waren sie seit 2000 als Fallen Band unterwegs. 2006 kam die Debut-CD „Mambo County“ durch Casket Records auf dem Markt, 2009 folgte der Zweitling „Remove Replace Rewire“ durch Saltdog Records. Etwas verspätet wurde an diesem Abend die Bühne geentert, die Zeche Bochum war schon prächtig gefüllt, nur wie so häufig waren die ersten Reihen recht dünn besiedelt. Doch Soley Mourning kümmerte dieser Umstand wenig; sie rockten gleich drauf los und konnten beim ersten Song für wippende Füße und Köpfe sorgen.

Dem Publikum wurde ein Mix aus beiden CDs geboten, der Schwerpunkt lag allerdings beim aktuellen Material. Der Rock mit deutlichen Grunge-Anteilen und einer Prise Wüstenrock kam gut an und zog nach und nach immer mehr Leute nach vorn zur Bühne, die Reihen füllten sich zusehends. Gleich der starke Track und Namensgeber der zweiten CD „Remove Replace Rewire“ bündelte alle Stärken dieser Combo.

Mit perfektem Sound ausgestattet hüpfte Frontmann Mat unaufhörlich von einem Bühnenende zum anderen, nichts wirkte aufgesetzt. Tight mit extremer Spielfreude wurde „Goin’ Down To Rio“ rausgerotzt, und immer wieder forderte Pat das Publikum auf, doch mitzumachen oder zumindest mitzuklatschen. Waren diese Bemühungen anfangs noch nicht mit Erfolg gekrönt, so konnten Soley Mourning die Anwesenden mit andauernder Spielzeit auf ihre Seite ziehen, immer mehr ließen sich einfangen und begeistern.

Aber das ging auch nicht anders – denn das angebotene Songmaterial war einfach zu gut. Und so war es nicht verwunderlich, dass kurz vor Ende des Sets der Song „Bridges Gonna Burn“ wohl auch den Rest der Fans einsammeln konnte. Es ist selten, dass eine Vorband so gut ankommt wie an diesem Abend Soley Mourning.

Und wenn doch noch irgendwelche Zweifel herrschten, dann wurden sie mit dem Coversong „Born To Be Wild“ aus der Halle gefegt. Der anschließende Abschlussapplaus war grandios. Welch ein guter Start, welch positive Überraschung. Direkt nach dem Auftritt fand man dann auch Shouter Pat am Merch-Stand, der Rest der Band stieß ebenfalls zügig hinzu. Neben zahlreichen Autogrammwünschen standen sie auch für Fotowünsche zur Verfügung, ebenso vertickten sie ihre CDs und Shirts selbst – Fannähe pur.

Setlist:

  1. Midday

  2. Remove Replace Rewire

  3. Heathen

  4. Goin’ Down To Rio

  5. The City Is Mine

  6. Easylife

  7. Double Drop

  8. Bridges Gonna Burn

  9. Wake up Calling

  10. Blue Bourbon

  11. Groundhog

  12. Gas Pedal Screamin’

  13. Born To Be Wild

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann