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Machine Head, Hatebreed, Bleeding Through im Konzert (Köln, Februar 2010)

Valentinstag wird nun anders gefeiert

Machine Head zeigten, wo es lang ging

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Hatebreed

Mit Hatebreed enterte die ultimative Aggression die Bühne, eine Abrissbirne mit dermaßen viel Energie schon nur in jeweils einer Gesäßhälfte – da könnten die Burschen glatt die halbe Thrash-Szene mit ausrüsten. Jamey Jasta schien die kürzliche Zahnheilkunde gut weggesteckt zu haben, denn wie ein Derwisch wirbelte er herum und feuerte die Fans an, noch ein bisschen mehr zu tun. Und dankbar folgte die wachsende Meute seinen Worten, sie lechzten förmlich nach Anweisungen, wie sie denn noch mehr im Moshpit springen und Gas geben könnten. In den knapp 45 Minuten zogen Hatebreed alle Register und legten mit „Live For This“ einen Start- und Zielsieg hin. Ganz gleich, ob bei „I Will Be Heard“ getanzt wurde – wo man sich als Unbeteiligter eines heilen Skeletts bewusst wurde – oder auch bei „Deafeatist“, die Stimmung schien auf dem Dauersiedepunkt angekommen. Nach der Sick Of It Allschen Lehrstunde – schließlich hätten die Sickos für die Wall Of Death in Germania die Fackel überreicht – kam dann auch diese Art moderner legaler Auf-die-Fresse-Hau-Wand zum Einsatz. Und in einem riesigen Getümmel verlor sich der Einzelne zwischen Kuttenmief, Haargel und schmieriger Transpiration. Diese Ertüchtigung wurde dann lediglich durch vielleicht 300 Irrsinnige getoppt, die auf Anweisung des Frontmanns den wohl größten Mosh- und Circlepit in der Geschichte des Palladiums anzettelten. Von der siebten Reihe bis um das Mischpult herum moppte der Pulk in einem wahren Menschenfluß. Unbeteiligte mussten sich von dieser massiven Front fernhalten, oder sie wurden mitgerissen.

Die Amis sorgten auch noch mit dem heftig mitgegröhlten „In Ashes They Shall Reap“ oder dem „Destroy Everything“ für spektakuläre Unterhaltung, und heizten somit Machine Head dermaßen ein, dass sie alles aus sich herausquetschen müßten, um nicht als Verlierer nach Punkten den Valentinstag zu beenden.

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