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Machine Head, Hatebreed, Bleeding Through im Konzert (Köln, Februar 2010)

Valentinstag wird nun anders gefeiert

Hatebreed waren die pure Abrißbirne

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Die „The Black Procession Tour“ mit dem Headliner Machine Head ist wohl mit dem linken Bein aufgestanden, denn von Anfang an war das Ganze sehr wurmstichig. Dafür konnten jedoch die in Köln teilnehmenden Hatebreed und Bleeding Through nichts. Allerdings waren zuerst All Shall Perish angekündigt, und Hatebreed selbst mussten die ersten drei Shows dieser Tour canceln, weil sich Frontmann Jasta einer Zahn-OP unterziehen musste. Dafür sind dann Caliban kurzfristig eingesprungen.

Im Palladium war schön früh ein dichtes Gedränge, die Körper verschiedener Geschlechter ignorierten die Verkostümierung auf karnevalistische Weise und schlüpften lieber in die bequemen Leibchen mit diversen Logos verschiedener Metal Bands. Die Stimmung war ausgelassen gut, denn der folgende Montag war zumindest für viele Kölner und Umgebung ein Rosen-Kamelle-Tag.

Bleeding Through

Die Combo Bleeding Through aus Orange County sind nun auch schon geraume Zeit an der Live-Front aktiv, und sie haben es in den ganzen Jahren auf fünf volle Studioalben gebracht. Der nächste Silberling „Bleeding Through“ ist erst für April anvisiert, und trotzdem oder auch gerade deswegen war es für die Thrasher eine willkommene Gelegenheit, im Vorprogramm von Machine Head ein wiederholtes musikalisches Statement abzuliefern. Überwiegen auf CD die Thrash-Einflüsse, so muß man bei den Liveshows konstatieren, dass sich eher eine Metalcore-Band auf der Bühne austobt.
Hart und mit einem permanentem Griff in die große Groove-Kiste ballerten sie ihre Songs in die schon zu Beginn sehr gut gefüllte Halle. Die Stahlträger konnten sich schon unter den Dauerkanonaden erwärmen, und das Publikum schloß sich gleich mit an, denn Tracks wie „Declaration“ oder auch „For Love And Failing“ (letzterer vom „The Truth“ Silberling) sorgten schon für die eine oder andere verschwitzte Tanzeinlage. Auch Bleeding Through bekamen ihren Circle-Pit, es wurde gemosht, bis die verbiegenden Knochen sich mit Schweiß und Bier vermischten.

Die Band selbst sorgte nicht nur für das notwendige Programm für die Aufwärmphase, vielmehr tobten sie sich auch auf der Bühne selbst richtig ordentlich aus. Besonderer Blickfang war zusätzlich noch Marta, wie sie zärtlich über die Tastatur ihres Keyboard huschend auch noch Zeit und Gelegenheit fand, ihren Kopf rasend schnell hubschraubergleich in Rotation zu versetzen, ohne dem Sound von Bleeding Through eine Lücke im Sound aufzubürden.

Schnell war die halbe Stunde Spielzeit vorbei, und so mancher in den hinteren Reihen dürfte auch eher gedacht haben: überstanden. Denn wie so oft bei solch nominell übermächtigem Headliner dividierten sich die Anwesenden in mehrere Lager.

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