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Machine Head, Bring Me The Horizon, Devildriver, Darkest Hour im Konzert (Oberhausen, November 2011)

Einfach nur auf die Fresse

Devildriver können noch eins draufsetzen

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Devildriver

Die Melodic Deather Devildriver fahren im Gegensatz zum Opener eine komplett andere Schiene und bringen in ihrer Spielzeit lediglich zwei Songs vom aktuellen Album „Beast“ – punkten können sie von der ersten Sekunde an mit einem Best-Of-Programm aus ihrer Schaffensphase. Gleich mit dem Eröffnungssong „End Of The Line“ schießen sie den Vogel ab und sorgen für einen ersten ernst zu nehmenden Moshpit erster Kajüte, aber auch die Front an HeadbangerInnen lässt sich nicht lange bitten und strapaziert die Nackenmuskeln ohne wirkliche Aufwärmphase. 

Fronter Dez Fafara gönnt den Anwesenden aber auch keine Pause, ständig steht er am Bühnenrand und feuert seine Mitstreiter und die Konzertgäste an – „macht mal Krach, denn dieses ist ein Liebeslied“, so leitet er „You Make Me Sick“ ein und kitzelt auch von den Leuten auf dem Podest das passende Feedback heraus. Auf und vor der Bühne scheinen sich alle in punkto Bewegung übertrumpfen zu wollen, literweise ergießt sich der Schweiß auf den Hallenboden, während die Theken gerade verwaist auf den nächsten Ansturm warten.

Kann sein, dass Devildriver mit solch einer Resonanz nicht gerechnet haben, doch das Publikum pogt sich in den Dauerrausch und bekommt folgerichtig „Before The Hangman’s Noose“ gewidmet – klaro, dass sie nun auch die restlichen Zweifler in der Halle auf ihrer Seite haben – „let me see your fingers“ schreit Dez heraus, und nahezu alle Anwesenden erheben ihre Pommesgabeln zum teuflischen Gruße. Sympathische Jungs, die natürlich schnell mit ihrem „Danke fürs Kommen“ nahe am Fettpott des Pathos vorbeischrammen. Kein Hardcore-Kickboxen, sondern ein lupenreiner Moshpit, genau diese Power wollen Devildriver sehen, und so wird dann „Clouds Over California“ zum perfekten Setschluss, denn neben einem Meer an Pommesgabeln und einer Unmenge an fliegenden Haaren geht das „Wir waren Devildriver“ schon fast im lauten Jubel unter – so sehen trotz mauem Sound Sieger aus.

Setlist:

End Of The Line
Head On To Heartache (Let Them Rot)
Dead To Rights
You Make Me Sick
Not All Who Wander Are Lost
Before The Hangman’s Noose
I Could Care Less
Clouds Over California

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