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M'era Luna 2009

Krypteria

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In der Festivalsaison mag es Festivals zuhauf geben. Doch nicht alle bestehen lediglich aus Musik und dem Hören von selbiger, auch das dazugehörige Camping inklusive dem Konsum diverser alkoholischer und analkoholischer Flüssigkeiten erfüllt bei einigen besonderen Festivals nicht das Spektrum an Aktivitäten, die die Besucher auf sich nehmen.

Zu diesen "besonderen Festivals" ist definitiv das M'era Luna zu zählen, welches nun bereits zum neunten Mal unter diesem Namen in Hildesheim stattfand: Hier geht es nicht nur um die Musik; Da das Festival ein Ort ist, an dem viele verschiedene Menschen zusammen kommen, geht es für viele auch um das Sehen und Gesehen werden.

Dementsprechend herausgeputzt präsentierten sich deshalb wieder zahllose Festivalbesucher, und da es sich nebenbei um eine vor allem im Gothic- und Dark Electro-Bereich angesiedelte Veranstaltung handelt, war der sich dem Betrachter bietende Anblick nicht unbedingt alltäglich. So sah man – neben den obligatorischen "Normalos" in schwarzen T-Shirts und Hosen – Crossdresser, Brautpaare, ASP-Doubles, Menschen mit abenteuerlichen Haaren (gleichermaßen künstliche und echte, Kunststoffröhren und knöchelllange, platinblonde Dreadlocks seien hier nur einmal als Beispiel genannt), sowie Gasmasken und Strahlenschutzbrillen in farbenfroher Vielfalt, angebracht an zahlreichen Electro-Anhängern und Cybers.

Doch nicht nur optisch, auch musikalisch hatte die 2009er-Auflage des M'era Lunas einiges zu bieten: 41 Bands auf zwei Bühnen, bei weitem mehr, als man sich in dieser limitierten Zeit ansehen konnte.

Samstag, 8. August 2009

Dank diverser Verzögerungen während der Anreise, von denen ein nicht kleiner Teil durch einen quer auf der A7 liegenden Baum verursacht wurde, hatten bei der Ankunft No More auf der Hauptbühne bereits ihren Auftritt abgeleistet, wie auch Heimaterde bereits von der Hangar Stage verschwunden waren, Whispers In The Shadow waren gerade dabei, auf der Bühne warm zu werden.

Das Wetter war dabei, allen düsteren Vorahnungen und Vorhersagen zum Trotz (weiter westlich gab es Gewitter mit schweren Regenfällen) schön geblieben; wenn auch nicht immer die Sonne schien, so war der Himmel jedenfalls weitestgehend klar und sorgte für Helligkeit – gute Bedingungen für ein Festival also.

Whispers In The Shadow

Unter diesen Wetterbedingungen gaben sich Whispers In The Shadow alle Mühe, die anwesenden Festivalbesucher in Schwung zu bringen. Die Betonung muss hierbei auf den "Anwesenden" liegen, denn voll war der Platz vor der Bühne bei Weitem nicht, was der für Musikerverhältnisse noch frühen Uhrzeit zu Schulden kam.

Diejenigen, die dennoch vor der Bühne standen, konnte Gitarrist und Sänger Ashley Dayour auch nur in Teilen dazu überzeugen, für die Band die Arme in die Luft zu strecken – auch bei Songs wie "Damned Nation" und "Babylon Rising". Die Bühnenshow, die die Band dabei bot, wäre sicherlich eindrucksvoller gewesen, wenn die Lightshow, die aufgrund der frühen Spielzeit unter der Umgebungshelligkeit litt, voll zur Geltung gekommen wäre, aber daran kann man so nichts ändern – Whispers In The Shadow gaben sich alle Mühe und lieferten dennoch Bühnenpräsenz.

Trotz der eingeschränkten Besucherzahl schien die Band zufrieden zu sein, als sie nach ihrer halben Stunde Spielzeit die Bühne räumte – durch ihre fünf Songs und ein Intro umfassende Setlist weckten sie das Festival mit Gothic Rock mit progressiven Charakter.

Setlist:

- Tune In (Intro)
- The Arrival
- Damned Nation
- Neither : Neither
- Babylon Rising Part 1+2
- A Taste Of Decay

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