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Lordi, SinHeresy, Palace im Konzert (Köln, Februar 2015)

Aufwändiges Spektakel vor nur halbvoller Essigfabrik

Die besten Zeiten für Lordi sind nach dem Europa-Klamauk vor gut zehn Jahren natürlich vorbei. Und trotzdem: Eine Finnen-Gummi-Fetisch-Monster-Show hat es einfach in sich, wie heute Abend in der Kölner Essigfabrik genau zur Karnevalszeit beweist. Als Support teilen sich Palace und SinHeresy die Plätze.

Palace

Heute in Köln noch als Support, in Bochum dann an zweiter Stelle – Palace wechseln sich mit SinHeresy auf dieser Tour in schöner Regelmäßigkeit ab. Eine halbe Stunde später als geplant und dann für einkalkulierte dreißig Minuten haben die Rheinlandpfälzer aus Speyer nun Zeit, das eigentlich auf Lordi fixierte Publikum zu überzeugen – mit Erfolg, denn die anfänglich noch zögerlichen Beifallsbekunden nehmen zum Finale hin immer mehr zu.

Klassischen Teutonenstahl bieten die Vier dort auf der Bühne und am meisten dürften sich wahrscheinlich die Geister am Gesang von Frontmann Harald scheiden, der aber zieht seinen Part konsequent durch, auch wenn so manche Ansage eher an einen Kirmesanimatuer, denn an einen truen Metalshouter erinnert.

Ihre Show haben sie in zwei Teile getrennt. In der ersten Halbzeit stellen sie ausschließlich Songs vom neuen und mittlerweile siebten Longplayer „The 7th Steel“ vor. In der zweiten Rutsche gehen sie mit dem heftig beklatschten „Machine Evolution“ sogar zurück bis zum 2003 veröffentlichten „Machine Evolution“-Album. Zugabe-Rufe dringen durch die Essigfabrik, die leider heute zu keinem Zeitpunkt wirklich gut gefüllt ist, auch wenn Palace schon vor gut 350 Menschen aufspielen können.

Mitklatschen bei „Iron Horde“, die Pommesgabel bei „Dark Prophecies“ und noch mehr Mitklatschen bei „The Healer“, so feiert das Publikum und wird auch immer wieder durch Harald mit „ihr seid ein super Publikum“ angeheizt. Schnell noch das einstudierte gemeinsame Axtschwingen, ein weiterer Dank an das Kölner Publikum, zahlreiche Powerfäuste und irgendwie ist die halbe Stunde auch schon ein bisschen zu schnell vorbei. Die eingeforderte Zugabe ist leider zeitlich auch nicht drin.

Setlist:

Rot In Hell
Bloodshed Of Gods
Iron Horde
Intro
Dark Prophecies
The Healer
Machine Evolution

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