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Lord of the Lost, Jesus On Extasy im Konzert (Köln, 2011)

Erst gibt es Extasy für die Masse und dann kommt der Lord persönlich

"Sex On Legs" in seiner schönsten Form

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Lord of the Lost

Nun ist aber Zeit für den Lord der Verlorenen. Schon nach kurzer Umbauphase wird die Bühne abermals dunkel und Lord of the Lost kapern diese. Nach dem „Intro“ geht es auch direkt mit dem Opener „We Are The Lost“ los. Die Magie im Raum ist spürbar. Der Lord wickelt alle um seine noch behandschuhten Finger und lässt niemanden mehr los. Es knallt Song um Song, Hit um Hit und die Anwesenden kommen nicht eine Sekunde zur Ruhe.

Zu sehen ist, dass es einen Schlagzeuger hinters Trommelwerk gebracht hat, der den meisten hier in der Zusammensetzung fremd ist, aber Chris beruhigt, es habe keine Geschlechtsumwandlung gegeben. Disko würde nun für drei Shows einspringen, da Any verhindert ist. Aber er scheint schnell gelernt zu haben. Bei „Undead Or Alive“ kocht die Stimmung langsam über und mittlerweile bewegt sich hier jeder im Takt. Zwar ist es nicht ausverkauft und hinten noch einiges an freien Stellflächen verfügbar, da aber möchte nun wirklich niemand stehen. „Antagony“ begeistert ebenso wie „Death Doesn’ Kill You But I Do“, und der Lord weiß die Massen zu begeistern.

Irgendwann fallen dann die Handschuhe und diesen Körper hinter einem T-Shirt zu verstecken ist auch eher Verschwendung, also aus damit. Den gekommenen Frauen gefällt das schon viel besser. Die erst 2007 gegründete Band überzeugt komplett und die Ansage zu Beginn, dass man nun eineinhalb Stunden Spaß zusammen haben möchte, schwirrt zwar durch den Raum und doch ist die Hoffnung darauf, dass es doch länger gehen wird, greifbar. Das Zusammenspiel der Band, die musikalische Darbietung ist einfach nur als großartig zu bezeichnen, und als es dann doch zum letzten Song „Last Words“ kommt, ist dies fast tragisch. Chris stellt seine Band vor und dann verschwinden sie. Es ist nicht anders zu beschreiben, aber es herrscht kurz vollkommene Verblüffung, bis sich die ersten darauf besinnen, was in solchen Fällen zu tun ist. Genau: Zugabe rufen, und das wird nun getan und natürlich kehrt die Band noch einmal zurück. Nach „Dry The Rain“ und „Bad Romance“ geht es erneut nach hinten. Aber so nicht mit den Kölnern, sie wollen „Sex On Legs“ hören und sie bekommen es. Ein phantastischer Abend geht zu Ende.

Setlist:

Intro
We Are The Lost
Do You Wanne Die Without A Scar
Undead Or Alive
Fragmented Facade
Prison
Antagony
Son Of The Dawn
Death Doesn’t Kill You But I Do
See You Soon
Till Death Us Do Part
Prologue
Epiphany
Break Your Heart
Last Words
--------------------
Dry The Rain
Bad Romance
--------------------
Sex On Legs

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