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Lifeless, Morbitory & Sightless View im Konzert (Essen, September 2016)

Sonntäglicher Death-Metal-Ausklang im Don't Panic

Tropische Temperaturen, dazu dreimal tiefster Underground, da darf man dann im Vorfeld des heutigen Abends nur hoffen, dass nicht wie gewohnt sich die üblichen zehn verdächtigen Nasen im Don't Panic in Essen blicken lassen. Doch hoppla, gut dreißig Death- und Thrash-Fans sind es dann am Ende doch, die einen kurzweiligen Abend erleben. Dazu stehen die Zeichen erst einmal gar nicht gut, denn mit Anam ist der Opener des Tages recht kurzfristig ausgefallen, spontan sind nun die Gelsenkirchener

Sightless View

dabei, die gefühlte zwei Stunden vor Beginn zugesagt hatten, ihren Krempel zusammen kramten und nun mit etwas Verspätung – Soundcheck muss natürlich sein – endlich loslegen können. Und wenn man schon unvorbereitet ins Rennen geht, da darf man dann auch ohne eigene Vorerwartung zocken. „Wir sind Sightless View und spielen ungeprobt und trotzdem hier“, entfleucht es Frontmann Mark mit einem verschmitzten Lächeln.

Der Abend ist natürlich noch vom Debütalbum „Veiled By Eyesight“ von 2010 – damals noch in anderer Besetzung eingetrümmert – geprägt, doch mit „Oncoming Force“ hat das Quintett gar einen neuen Song im Gepäck – eine neue EP ist ja gerade auch in Planung und die Aufnahmen dazu sind schon weit gediehen. „Vielen Dank, Essen“, lässt sich Mark nicht nehmen, denn der Applaus ist trotz der beschaulichen Gästeschar ordentlich. Um die Stimmung ein wenig anzuheizen, hüpft Mark zu „Amok“ - „ein Song, darüber sollte man mal nachdenken“, ist da schwach in der Ansage erkennbar“ - durch die ersten Reihen und will einen Circle Pit anstiften, am Ende aber hüppelt er doch allein, während sich der Rest auch so der massiven Transpiration hingibt.

„Eine kleine Zugabe haben wir für euch noch“ lässt Mark dann zu „Public Bitch“ wissen, Sightless View verabschieden sich noch mit einem „hat hoffentlich viel Spaß gemacht, uns schon“ und erntet von den Anwesenden dann auch richtig guten Applaus – das Einspringen hat sich bei hohem Bockfaktor mal richtig gelohnt.

Setlist:

Russian Roulette
Teaching Lunacy
Oncoming Force
Old Human
Amok
Public Bitch

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