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Liege Lord, Gloryful im Konzert (Essen, April 2013)

The Gloryful Power Of Liege Lord im Turock

Liege Lord

Zwei Shows in Europa, beide in Deutschland, da kann man sich schon glücklich schätzen, wenigstens eine mitbekommen zu haben, denn was Liege Lord heute Abend abliefern, ist bester US-Metal in Reinkultur, mit derart viel Spielfreude dargebracht, was man sicherlich so von den gealterten Herren nicht erwartet hätte.

Zuerst aber einmal schnell zu den Leuten, die da auf der Bühne stehen. Natürlich werden kurz vor Schluss der Gitarrist Tony Truglio und Bassist Matt Vinci besonders herzlich begrüßt, sind sie doch seit dem Start 1984 mit dabei. Frontmann Joe Cameau, der durchweg eine hervorragende Gesangsleistung abliefert, ist natürlich den meisten ebenfalls ein Begriff, sind die Fans doch auch mit Abstechern nach Annihilator, Overkill oder auch Tad Morose bestens vertraut. Die beiden Neuzugänge, Drummer Frank Gilchriest – der übrigens kurz vor Schluss mit einem nicht besonders schweren, dafür aber umso dynamischeren Solo überzeugen kann – und Gitarrist Danny Wacker sollten hier keinesfalls unterschätzt werden, sorgt doch die komplette Band für den oben schon beschriebenen spielfreudigen Old-School-Spirit.

Liege Lord scheinen auch erst einmal alles überrennen zu wollen, holen sie doch gleich zum Dreierpack aus, die Fans nutzen den Bruchteil von Pause nach „Fear Itself“ für einen ersten Applaussturm, um nach „Dark Tale“ zum ersten Mal lauthals „Liege Lord“-Sprechchöre anzustimmen. „Zurück zur „Master Control““, kündigt Joe an und unter lautem Jubel dröhnen die ersten „Broken Wasteland“-Riffs aus den Boxen, beim Rainbow-Cover „Kill The King“ sind nahezu alle im Club damit beschäftigt, ihre Fäuste in die nebelige Turockluft zu stieben.

Egal ob beim Mitsingen bei „Feel The Blade“ – hier sei besonders der Fan erwähnt, der sich kaum zwischen Luftgitarre spielen oder ins imaginäre Mikophon shouten entscheiden kann – die Fans sind voll bei der Sache, die Matten fliegen nur so und selbst ein „Okay, we’ll slow a second down“ vor „Speed Of Sound“ ist kein Stimmungsbrecher – im Gegenteil, die Anwesenden wirken einfach noch ein bisschen aufgeheizter, was sich in fettem Applaus entladen muss. „Danke für's Kommen und auch Danke an Gloryful“, so Joe ohne irgendeinen Hauch von Arschkriecherei vor „Vials Of Wrath“ – ohne Zugabe gehen Liege Lord heute jedenfalls nicht von der Bühne, begleitet von einmal mehr sehr phonstarken „Liege Lord-Sprechchören.

Setlist:

Intro
Fear Itself
Eye Of The Storm
Dark Tale
Broken Wasteland
Cast Out
Kill The King (Rainbow-Cover)
Feel The Blade
Rapture
Speed Of Sound
Rage Of Angels
Drum Solo
Fallout
Vials Of Wrath
Master Control
Prodigy
Wielding Iron Fists

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