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Leviathan, Hadean im Konzert (Siegburg, Januar 2013)

Runder Abend im Siegburger Kulturcafé

Leviathan feiern ihre CD-Release-Show

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Leviathan

Wenn Leviathan rufen, dann muss man da auch hin – die Bonner Prog-Melodic-Deather haben ja schon in der Vergangenheit mit geilen Songs auf sich aufmerksam machen können. Für die Release-Show der neuen CD „The Aeons Torn“ nimmt man da auch gerne eine längere Anfahrt in Kauf, was die Truppe mit einer tollen Show dankt. Deutlich dabei wird, dass Gitarrist und Frontmann Jonas mit seiner Doppelrolle auch voll ausgelastet ist und zu den Leuten gehört, denen zwar das Talent für Gesang und Saitenmalträtieren in die Wiege gelegt wurde, der aber so gar keine Entertainerqualitäten erkennen lässt.

Konsequenterweise lassen die Jungs die Ansagen vorerst auch komplett sein, erst später taut Jonas dann auf, als die Show schon fast vorbei ist. „Wir sind zwar schon fast am Ende, aber trotzdem Willkommen“, gibt er preis, bevor sie dann mit dem neuen „The Sacred Fire“ die Stimmung weiter anheizen, indem Keyboarder Fabian erfolgreich zur Powerfaust und zum Mitklatschen animiert.

Zuvor gab es aber so gut wie keine Pausen, da werden vielleicht noch schnell wie nach „The Crescent Moon“ die Gitarren gestimmt, ansonsten aber übernimmt der Melodic Death die Herrschaft und sorgt ab „The Rising Darkness“ für die ersten Mattenschwinger. Während Jonas immer wieder seine durch einen Ventilator wie hochtoupiert aussehende Wolle mit heftigen Bewegungen in Wallung bringt, schließen sich immer mehr seiner Mitstreiter an und headbangen gemeinschaftlich zu „Sway Of The Stars“ recht vorbildlich, was so den bisher besten Applaus auf den Plan ruft.

„Jau, seid ihr da?“, will Jonas noch schüchtern und irgendwie nicht ernsthaft wissen. Er hat sich mittlerweile warm gesungen hat und auch in den cleanen Parts kommt es sauber herüber– anfangs eierte er da noch ein bisschen herum, was sicherlich daran liegt, dass er bis kurz vor der Show noch bei den Fans stand und dem Einsingen nur eine sekundäre Bedeutung zudichtet.

„So, dass war es, danke dass ihr da wart“, kommentiert Jonas das überraschende Ende, doch wenig überraschend lassen die Anwesenden die Band nicht von der Bühne und fordern vehement nach mehr Leviathan-Stoff. Gut vorbereitet legen sie dann vorerst noch mit zwei Songs nach, da aber noch etwas Zeit übrig ist und die Fans noch eine Erweiterung vertragen können, spielen die Bonner dann noch das gewünschte und Quetschkommoden-geeignete „A Symphony For No Tomorrow“.

Setlist:

  • Beneath A Blackened Sky
  • The Crescent Moon
  • The Rising Darkness
  • Sway Of The Stars
  • Reaper’s Edict
  • Last Laugh At My Existence
  • About Fangs And Feathers
  • The Sacred Fire
  • Servants Of The Nonexistent
  • ---------------
  • Towards The Storm
  • When Only Despair Remains
  • ------------------------------
  • A Symphony For No Tomorrow
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