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Leviathan, Hadean im Konzert (Siegburg, Januar 2013)

Runder Abend im Siegburger Kulturcafé

Bärenstarker Support durch Hadean

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Es sind zwar nur zwei Bands bei der Releaseshow, aber zu meckern gibt es nichts, wenn man die etwas unentspannten zwei Typen der Security ausklammert, denn sowohl Leviathan als auch Gastgeber Hadean als Support lassen nichts anbrennen und können mit überzeugenden Shows punkten.

Hadean

Nur im Mittelfeld landete seinerzeit das Debüt „Parasite“ der Kölner Metaller Hadean hier bei The-Pit.de, umso schöner ist es, der Band einmal auch live auf die Flitzefinger zu schauen und vor allem für viele die sicherlich gewöhnungsbedürftige Gesangsleistung von Frontmann Michael Haas unter die Lupe zu nehmen. Im Keller des Kulturcafés bildet sich das für Undergroundkonzerte gewohnte Bild: Die durchaus wohlwollenden Fans stehen mit gehörigen Abstand zum Bühnenrand und scheuen das Licht der fett Wärme aussendenden Strahler.

Und trotzdem: Der Band brandet mehr als wohlwollendes Feedback entgegen, zahlreiche Fans, die sich im Takt nickend und wiegend der progressiven Mucke hingeben, sogar einige Headbanger lassen die Matte schön durch die Luft sausen und auch der Applaus nimmt sich für diesen Abend schon früh erfreulich laut an. Da macht es dann auch nichts, dass Hadean den Anfang von „Draconian Devil“ etwas verhauen – souverän, wie sie mit einem schulterzuckendem Lächeln einfach schnell und unkommentiert einen Neustart abliefern.

„Wie lange haben wir eigentlich noch“, will Michael wissen, weil die Spielzeit leider arg begrenzt ist, was dann auch dafür sorgt, dass der Track „Damnation“ von der Setlist fliegt. Dafür gibt es aber heute auch mit „Amabassador Of Flesh And Bone“ sowie „Epitaph“ gleich zwei neue Songs auf die Lauscher, was von den Fans im Laufe der Show auch zusehends besser honoriert wird, indem einfach mehr HeadbangerInnen sich austoben und mehr Applaus als Zeichen des Dankeschöns aufkommt. Am Ende steht eindeutig fest, dass sich Hadean ihr Publikum locker erspielt und nicht erkämpft haben, was nicht unerheblich auch mit Michaels Gesang zu tun hat.

Setlist:

  • Intro Lethe
  • Ambassador Of Flesh And Bone
  • Draconian Devil
  • Earth
  • Epitaph
  • Burning Eden
  • Outro Ruins Of Time
Seite
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  • 2
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