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Letzte Instanz, Lord of the Lost im Konzert (Königstein, September 2012)

Doppel-Release für Ewig(keit)

Lord of the Lost feiern ihre neue Scheibe "Die Tomorrow"

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Der Abschluss der Trilogie ist vollbracht und nach gut drei Jahren Arbeit kann der letzte Teil „Ewig“ endlich gefeiert werden. Dem Anlass entsprechend gab es diesmal eine ganz besondere und würdige Location. Erhaben über der Elbe thronend liegt die Festung Königstein und kaum ein anderer Ort, hätte stimmungsvoller ausgewählt werden können. Ein vorangegangenes Fantreffen und eingesetzte Shuttle-Busse, die die Fans von Dresden aus zur Festung bringen, runden den Tag gut ab.

Lord Of The Lost

Doch bevor die Letzte Instanz zur Tat schreitet, ist es an Lord of the Lost die Mauern zum Beben zu bringen. Grund zu feiern gibt es für die Hamburger immerhin auch, denn auch sie veröffentlichten am Vortag ihre neue Scheibe „Die Tomorrow“.

Leider müssen die verlorenen Söhne St. Paulis aber erst einmal zur Erkenntnis gelangen, dass eine Festungseinnahme durchaus nicht so einfach ist und sitzen vor einem verschlossenen Tor fest. Da der Sachse an sich aber eher wohlgesonnen ist, wird dem Zustand zügig Abhilfe geleistet, und Lord of the Lost können somit fast pünktlich mit ihrem Konzert beginnen.

„Die Tomorrow“ ist der Einstieg und hier zeigt sich, dass die Dark-Rocker durchaus dem puren Support-Dasein entwachsen. Durch die Präsenz auf diversen Festivals, reichlich Touren und neben den Bühnen immer zu einem Foto oder ein paar Worten mit den Zuschauern bereit, schwillt die Fangemeinde stetig an. So wird auch hier schon vom ersten Song an kräftig mitgesungen und einige Mädchenherzen werden zum Hüpfen gebracht. Mit „Black Lolita“ setzen Lord of the Lost im Anschluss gleich nochmals einen drauf.

Einen kleinen Rückschlag müssen die Hamburger allerdings durch Technikprobleme hinnehmen. Das Mikro von Chris Harms scheint in Feierabendlaune und versagt gelegentlich seinen Dienst. Der Stimmung tut es allerdings kaum Abbruch, selbst die Songs der neuen CD sind ausreichend bekannt, wurden sie doch schon einige Male live gespielt. Alte Songs, wenn man sie nach fünf Jahren Bandbestehen überhaupt so nennen kann, werden ebenfalls auf die Bühne gebracht. Gared Dirge, der ständig zwischen Keyboard, Percussion und Gitarre unterwegs zu sein scheint, findet an der Kamera auch noch seine vierte Anlaufstation, um bei „Dry The Rain“ noch ein paar Bilder fürs Familienalbum zu schießen.

Chris Harms bedankt sich in einem Anflug von sächsisch bei der Letzten Instanz für die Einladung und greift bei „Epiphany“ selbst zur Gitarre. Mitklatschfaktor und vor Ekstase kreischende Mädchen sind dabei inklusive. Diesen werden nach der Show auch noch Kuscheleinheiten und Küsse in Aussicht gestellt. Mit dieser Ankündigung kann „Sex on Legs“ einfach nicht mehr schief gehen.

An dieser Stelle endet auch schon die erste Release-Show. Wer auf eine Zugabe wartet, muss sich bis Oktober gedulden, dann sind Lord of the Lost wieder mit der Letzten Instanz unterwegs. Sollte dies immer noch nicht reichen, gibt es die Hamburger im Januar im Doppelpack mit Unzucht zu hören.

Setlist:

  • Die Tomorrow
  • Black Lolita
  • Prison
  • Break your Heart
  • Epiphany
  • Dry The Rain
  • Blood For Blood
  • Sex On Legs    
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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“