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Letzte Instanz, Lord Of The Lost im Konzert (Dresden, Oktober 2011)

Erfolgreiches Heimspiel der Letzten Instanz

Lord Of The Lost sind ein würdiger Opener

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Im September waren sie noch auf gefeiertem Gastspiel in Moskau, welches im nächsten Jahr wiederholt und ausgebaut wird. Ende des Jahres geht es bereits wieder ins Studio, um den letzten Teil ihrer Trilogie fertigzustellen und zwischendurch gibt es noch einige handverlesene Konzerte. Man könnte also durchaus behaupten, dass die Herren der Letzten Instanz ordentlich zu tun haben. Umso erfreulicher war es, dass es auch wieder einen Gig in der Gründungsstadt Dresden gab. Location war ein weiteres Mal der Alte Schlachthof, wobei sich der kleinere Saal, auf Grund der mangelnden Luftzufuhr, als eher ungünstig erwies. 

Lord Of The Lost

Bestens geschminkt und voller Tatendrang eröffneten aber zunächst die Dark-Rocker Lord Of The Lost den Abend. Schon beim ersten Song „Son Of The Down“ stellte sich heraus, dass die Hamburger durchaus keine Unbekannten mehr sind. Ihre CD „Angony“ schien angekommen und der Support für Mono Inc. trug sicher ebenfalls dazu bei, dass hier schon die Hände in die Höhe schnellten und sich große Teile des Publikums als recht textsicher erwiesen. Die Mischung aus Brachial-Rock, Synthesizern sowie ruhigen Klängen zündete und Sänger Chris Harms konnte mit seiner tiefen, eindringlichen Stimme noch ein paar Extra-Punkte einfahren. Mit dem Cover von Lady Gaga „Bad Romance“ schoben die Düster-Rocker einen Song nach, mit dem die schwarze Meute noch weiter in den Bann gezogen wurde. Dabei entpuppte sich Basser Class als wahres Wunderwerk des Posenreichtums und hätte so sicher in jeder Glam-Rockband einen guten Stand gehabt. Der Lord selbst hingegen zeigte sich durchgängig als publikumsnah, immer wieder wurde der trennende Graben überwunden und auf Tuchfühlung gegangen. Mit „See You Soon“ erklangen schließlich leise Töne und es reichten Akustikgitarre und Stimme, um das weite Rund in Verzückung zu versetzen. Nach dieser kurzen Verschnaufpause konterte man wieder mit gewohnt harten Nummern, bis es nach „Dry The Rain“ Zeit wurde, sich zu verabschieden. Das Publikum wurde mit Dank überschüttet, denn schließlich sei es durchaus nicht immer einfach als Support zu arbeiten und der Einladung auf ein anschließendes Bierchen folgte sicher auch so mancher. Entlassen wurde schließlich mit „Sex On Legs“, bei dem die Saitenfraktion nochmals ihr Bestes gab. Die Hamburger zeigten damit zum Abschluss einen weiteren ordentlichen Knaller, der die solide Leistung untermauerte. 

Setlist:

  • Son Of The Dawn
  • Do You Wanna Die Without a Scare
  • Bad Romance
  • Fragmenting Facade
  • Prison
  • See You Soon
  • Prologue
  • Dry The Rain
  • Sex On Legs
Seite
  • 1
  • 2
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