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Layment, The Claymore, Saphenous, Charcoal Fire im Konzert (Bochum, März 2014)

CD-Release-Show in der Matrix

Fünf Jahre nach “Traces” legen die aus Herne kommenden Layment endlich ihren dritten Longplayer vor. Gut Ding will Weile haben, oder wie der Schuster so sagt, denn dass sie mit „Of Gods & Goats“ nicht irgendein belangloses Allerweltsalbum in den Orbit hauen, zeigt ja schon die Studiostippvisite auf. Mit The Claymore haben sie sich für heute Abend ein paar sehr gute Freunde als direkten Support ins Boot geholt, aber auch Saphenous und Charcoal Fire gehören zum erweiterten Freundeskreis und dürfen sich heute Abend präsentieren.

Charcoal Fire

Vor noch übersichtlichem Publikum kommen die Bochumer Charcoal Fire auf die Bühne. Viel Erfahrung on stage scheinen sie nicht zu haben, denn dafür ist die dargebotene Performance einfach ein wenig zu zurückhaltend bis schüchtern. Vor allem Neuzugang Gitarrist Sebastian, der zwar an seiner Klampfe keinen Fehler erkennen lässt, der sich aber stocksteif keinen Zentimeter von seinem Platz wegbewegt. Auch so brennen die Alternative Rocker nicht gerade ein großartiges Feuerwerk der Emotionen ab, dabei haben sie durchaus ein paar wohlgesinnte Freunde im Publikum.

Großer Pluspunkt sind die beiden singenden Brüder Jonathan und Manuel, auch wenn sie dadurch ständig am Mikrofon gebunden sind und ebenfalls außer ein paar Posingeinheiten kaum für Bewegung sorgen. Der nächste Song heißt …., nun ja, so lockt man die Anwesenden ebenfalls nicht aus der Reserve. Erst gegen Ende des Sets steigert sich der Applauspegel ein wenig. Und wenn man vom rockigen Aggressionslevel schon nicht ganz oben angesiedelt ist, dann ist es auch wenig förderlich, mit „Fade Away“ ein noch langsameres Stück anzukündigen.

Gefällig, so kann man den heutigen Start in der Matrix ganz gut bezeichnen, mit ganz viel Luft nach oben. Das wissen Charcoal Fire aber auch sicher selbst, ein wenig mehr Feuer würde ihnen gut tun. Dass sie davon etwas intus haben, zeigen sie bei „Run Away“, als auf der Bühne endlich auch mal die Matten fliegen. „Viel Spaß noch mit den anderen Bands“, ein netter Applaus zum Abschluss, nur nachhaltig beeindrucken können sie nicht wirklich.

Setlist:

You Die Once Again
Prison Break
When I’m Gone
Fade Away
You Better Run
Hold My Hand
Run Away
I Am

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